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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
Seite
236
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Eine Rosenknospc warSie für die mein Herze glühte;

Doch sie wuchs, und wunderbarSchoß sie auf in voller Blüthe.

Ward die schönste Ros' im LandUnd ich wollt' die Rose brechen.Doch sie wußte mich pikantMit den Dornen sortzustcchcn.

Jetzt, wo sie verwelkt, zerfetztUnd verklatscht von Wind und RegenLiebster Heinrich bin ich jetzt,

Liebend kommt sie mir entgegen.

Heinrich hinten, Heinrich vornKlingt es jetzt mit süßen Tönen;Sticht mich jetzt etwa ein Dorn,Ist es an dem Kinn der Schönen.

Allzu hart die Borsten sind.

Die des Kinnes Wärzchen zierenGeh' in's Kloster, liebes Kind,

Oder lasse dich rasiren.

Welche Veilchen, stänb'ge Locken,Ein verblichen blaues Band,

Halb zerrissene Billette,

Längst vergcss'ncr Herzcnstand

In die Flammen des KaminesWerf ich sie verdross'nen Blicks;Aengstlich knistern diese TrümmerMeines Glücks und Mißgeschicks.