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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
Seite
235
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In einer schaurigen SommernachtHab' ich dich selber zu Grabe gebracht;

Kläglicher die Nachtigallen sangen,

Die Sterne sind mit zur Leiche gegangen.

Der Zug, der zog den Wald vorbei.

Dort wiederhallt die Litanei;

Die Tannen, in Trauermänteln vermummet,Sie haben Todtengebete gebrummet.

Am Wcidensce vorüber ging's.

Die Elfen tanzten inmitten des Ring's;Sie blieben plötzlich stehn und schienenUns anzuschaun mit Beileidsmiencn.

Und als wir kamen zu deinem Grab,

Da stieg der Mond vom Himmel herab.

Er hielt eine Rede. Ein Schluchzen und Stöhnen,Und in der Ferne die Glocken tönen.

Solidität.

Liebe sprach zum Gott der Lieder,Sie verlange SicherheitenEhe sie sich ganz ergebe,

Denn es wären schlechte Zeiten.

Lachend gab der Gott zur Antwort:Ja, die Zeiten sich verändern.Und du sprichst jetzt, wie ein alterWuchrer, welcher leiht auf Pfändern.

Ach, ich Hab' nur eine Leyer,

Doch sie ist von gutem Golde.Wie viel Küsse willst du borgenMir darauf, o meine Holde?