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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Hinter ihm aus hohen ZelternOder auch in gllldncn SänftenSaßen seines Hauses Frauen;

Schwarze Mägde trägt das Maulthier.

Hundert treue Diener folgenAus aradisch edlen Rappen;

Stolze Gäule, doch die ReiterHängen schlottrig in den Sätteln»

Keine Zymbel, keine Pauke,

Kein Gesangeslaut ertönte;

Nur des Maulthicrs SilberglöckchenWimmern schmerzlich in der Stille.

Auf der Höhe, wo der BlickJn's Duero-Thal hinadschweift,Und die Zinnen von GranadaSichtbar sind zum letzten Malet

Dorten stieg vom Pferd der KönigUnd betrachtete die Stadt,

Die im Abendlichte glänzte.Wie geschmückt mit Gold und Purpur.

Aber, Allah! Welch ein Anblick!Statt des vielgeliebten Halbmonds,Prangen Spaniens Kreuz und FahnenAuf den Thürmen der Alhambra.

Ach, bei diesem Anblick brachenAus des Königs Brust die Seufzer,Thränen überströmten plötzlichWie ein Sturzbach seine Wangen.

Düster von dem hohen ZelterSchaut herab des Königs Mutter,Schaut aus ihres Sohnes JammerUnd sie schalt ihn stolz und bitter.

Boabdil el Chico," sprach sie,Wie ein Weib beweinst du jetzoJene Stadt, die du nicht wußtestZu vertheid'gcn wie ein Mann."