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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
Seite
178
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König Richard.

Armes Volk! wie Pferd' und FarmBleibt es angeschirrt am Karrn,Und der Nacken wird gebrochen,Der sich nicht bequemt den Jochen.

Sterbend spricht zu SalomoKönig David: A propos.Daß ich Joab dir empfehle,Einen meiner Generäle.

Dieser tapfre GeneralIst seit Jahren mir fatal.Doch ich wagte den VerhaßtenNiemals ernstlich anzutasten.

Du, mein Sohn, bist fromm und klug,Gottesfiirchtig, stark genug,

Und.es wird dir leicht gelingen,

Jenen Joab umzubringen.

Wohl durch der Wälder einödige PrachtJagt ungestüm ein Reiter;

Er bläst ins Horn, er singt und lachtGar seelenvergnügt und heiter.

Sein Harnisch ist von starkem Erz,Noch stärker ist sein Gemüthe,Das ist Herr Richard Löwenherz,Der christlichen Ritterschaft Bliithc.

Willkommen in England! rufen ihm zuDie Bäume mit grünen ZungenWir freuen uns, o König, daß duOestreichischer Hast entsprungen.

Dem König ist wohl in der freien Lust,Er fühlt sich wie neugeboren,

Er denkt an Oestreichs FcstungsbuftUnd giebt seinem Pferde die Sporen.