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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Nur altdeutsch verstand er, der Patriot,Nur Jakob-Grimmisch und Zeuuisch,Fremdwörter blieben ihm immer fremd,Griechisch zumal und lateinisch.

Er hat als achtes deutsches Gcmllth,Nur Eichelkaffee getrunken,

Franzosen fraß er und Limburger Käs',

Nach letzterem hat er gestunken.

O, Schwager, gieb mir den Maßmann zurück!Denn unter den GesichternIst sein Gesicht, was ich selber binAls Dichter unter den Dichtern.

O, Schwager, behalt' den Cornelius,

Auch Schilling (daß Du den RiickertBehalten kannst, versteht sich von selbst)

Wenn nur der Maßmann zurückkehrt.

O, Schwager, begnüge Dich mit dem Ruhm,Daß Du mich verdunkelt heute,

Ich, der in Deutschland der Erste war,

Ich bin nur noch der Zweite."

3.

Zu München in der Schloßkapell'

Steht eine schöne Madonne,

Sie trägt in den Armen ihr Jcsulein,Der Welt und des Himmels Wonne.

Als Ludewig von BaierlandDas Heiligenbild erblicket,

Da kniete er nieder andachtsvollUnd stotterte selig entzücket!

Maria, Himmelskönigin,

Du Fürstin, sonder Mängel!

Aus Hcil'gen besteht dein Hofgesind,Und Deine Diener sind Engel.

Heine. IV. x