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Herr Ludcwig ist ein großer Held,Wie Otto, das Kind, sein Söhnche»;Der kriegte den Durchfall zu Athen,Und hat dort besudelt sein Thrönchen.
Stirbt einst Herr Ludwig, so kanonisirtZu Rom ihn der heilige Vater. —Die Glorie paßt für ein solches GesichtWie Manschetten für unfern Kater.
Sobald auch die Affen und Känguruh'sZum Christcnthum sich bekehren,Sie werden gewiß Sankt LudewigAls Schutzpatron verehren.
2.
Herr Ludewig von BaierlandSprach seufzend zu sich selber:
„Der Sommer weicht, der Winter nahtDas Laub wird immer gelber.
„Der Schelling und der Cornelius,
Sie mögen von dannen wandern;
Dem Einen erlosch im Kopf die VernunftDie Phantasie dem Andern;
„Doch daß man meiner Krone stahlDie besten Perlen, daß manMir meinen Turnknnstmcister geraubt,Das Menschenjuwcl, den Maßmann —
„Das hat mich gebeugt, das hat mich geknickt.Das hat mir die Seele zerschmettert:
Mir fehlt jetzt der Mann, der in seiner KunstDen höchsten Pfahl hat erklettert.
„Ich sehe die kurzen Beinchcn nicht mehr,
Nicht mehr die platte Nase;
Er schlug wie ein Pudel, frisch, fromm, fröhlich, frei,Die Purzelbäume im Grase.