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3.
In der Tracht der Begrünen,
In dem Mantel mit der KappeVon der gröbsten schwarzen Serge,Ist vermummt die junge Nonne.
Hastig längs des Rheines UfernSchreitet sie hinab die Landstraß',Die nach Holland führt, und hastigFragt sie Jeden, der vorbeikommt:
„Habt Ihr nicht gesehn Apollo?
Einen rothen Mantel trägt er.
Lieblich singt er, spielt die Lepcr,Und er ist mein holder Abgott."
Keiner will ihr Rede stehen,
Mancher dreht ihr stumm den Rücken,Mancher glotzt sie an und lächelt,Mancher seufzet: Armes Kind!
Doch des Weg's herangetrotteltKommt ein schlottrig älter Mensch,Fingert in der Lust, wie rechnend.Näselnd singt er vor sich hin.
Einen schlappen Qucrsack trägt er.Auch ein klein dreieckig Hütchen;Und mit schmunzelnd klugen AeuglcinHört er an den Spruch der Nonne:
„Habt Ihr nicht gcsehn Apollo?
Einen rothen Mantel trägt er.
Lieblich siugt er, spielt die Leyer,Und er ist mein holder Abgott."
Jener aber gab zur Antwort,
Während er sein Köpfchen wiegteHin und her, und gar possirlichZupfte an dem spitzen Bärtchen: