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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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2.

Ich bin der Gott der Musika,

Verehrt in allen Landen;

Mein Tempel hat in GräziaAuf Mont-Parnaß gestanden.

Auf Mont-Parnaß in Gräzia,Da Hab' ich oft gesessenAm holden Quell Kastalia,Im Schatten der Cppresscn.

Vokalisircnd saßen daUm mich herum die Töchter,Das sang und klang la-la, la-la!Geplauder und Gelächter.

Mitunter rief tra-ra, tra-ra!Ein Waldhorn aus dem Holze;

Dort jagte Artcmisia,

Mein Schwcsterlein, die Stolze.

Ich weiß es nicht, wie mir geschah:Ich brauchte nur zu nippenVom Wasser der Kastalia,

Da tönten meine Lippen.

Ich sang und wie von selbst beinahDie Lcpcr klang, berauschend;Mir war, als ob ich Daphne sah,Aus Lorbeerbüschen lauschend.

Ich sang und wie AmbrosiaWohlriichc sich ergossen.

Es war von einer GloriaDie ganze Welt umflossen.

Wohl tausend Jahr' aus GräziaBin ich verbannt, vertrieben

Doch ist mein Herz in Gräzia,In Gräzia geblieben.