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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
Seite
137
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Manchmal lachst du gar lm Lesen!Doch mitunter mag sich ernsthaftDeine hohe Stirne furchen.Und Erinn'rung überschleicht dich:

Klang das nicht wie Jugendträume,Die ich träumte mit ChamissoUnd Brentano und FouquS,

In den blauen Mondscheinnächten?

Ist das nicht das fromme LäutenDer verlornen Waldkapelle?

Klingelt schalkhast nicht dazwischenDie bekannte Schellenkappe?

In die NachtigallenchöreBricht herein der Bärenbrummbaß,Dumps und grollend, dieser wechseltWieder ab mit Geisterlispeln!

Wahnsinn, der sich klug gebchrdet!Weisheit, welche überschnappt!Sterbescufzer, welche plötzlichSich verwandeln in Gelächter! . .

Ja, mein Freund, es sind die KlängeAus der längst verscholl'nen Traumzcit;Nur daß oft moderne TrillerGaukeln durch den alten Grnndton.

Trotz des Uebermuthes wirst duHie und dort Verzagniß spürenDeiner wohlerprobten MildeSei empfohlen dies Gedicht!

Ach, es ist vielleicht das letzteFreie Waldlied der Romantik!

In des Tages Brand- und SchlachtlärmWird es kümmerlich verhallen.

Andre Zeiten, andre Vögel!

Andre Vögel, andre Lieder!

Welch ein Schnattern, wie von Gänsen,Die das Capitol gerettet!