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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Ein gewalt'gcr WüstenbärAus Sibirien, schnccweißhaärigt,

Spielte dort ein überzartesLiebesspiel mit einer Bärin.

Diese aber war die Mumina!

War die Gattin Atta Troll'S!Ich erkannte sie am zärtlichFeuchten Glänze ihres Auges.

Ja, sie war es! Sie, des SüdensSchwarze Tochter! Sie, die Mumma,Lebt mit einem Russen jetzt.

Einem nordischen Barbaren!

Schmunzelnd sprach zu mir ein Neger,Der zu uns herangetreten:

Giebt es wohl ein schön'res SchauspickAls zwei Liebende zu sehen?"

Ich entgegnete: Mit wemHab' ich hier die Ehr' zu sprechen?

Jener aber rief verwundert:

Kennen Sie mich gar nicht wieder?

Ich bin ja der Mohrenfürst,

Der bei Freiligrath getrommelt.

Damals ging's mir schlecht, in DeutschlandFand ich mich sehr isolirt.

Aber hier, wo ich als WärterAngestellt, wo ich die PflanzenMeines TropenvaterlandesUnd auch Low' und Tiger finde:

Hier ist mir gemllthlich wohlerAls bei Euch aus deutschen Messen,Wo ich täglich trommeln mußteUnd so schlecht gefüttert wurde!

Hab' mich jüngst vermählt mit einerBlonden Köchin aus dem Elsaß.

Ganz und gar in ihren Armen,

Wird mir heimathlich zu Muthe!