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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
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Nacht und Stille. Rudcrschläge.

Wie ein plätscherndes GcheimnißSchwimmt der Kahn. Des Fährmanns RolleUebernahmen seine Nichten.

Rudern flink und froh. Im DunkelnLeuchten manchmal ihre stämmigNackten Arme, stcrndeglänzt,

Und die großen blauen Augen.

Mir zur Seite sitzt Laskaro,

Wie gewöhnlich blaß und schweigsam.

Mich durchschauert der Gedanke:

Ist er wirklich nur ein Todter?

Bin ich etwa selbst gestorben.

Und ich schiffe jetzt hinunter.Mit gespenstischen Gefährten,

In das kalte Reich der Schatten?

Dieser See, ist er des StyxesDüstre Fluth? Läßt ProserpineIn Ermangelung des Charon,

Mich durch ihre Zofen holen?

Nein, ich bin noch nicht gestorbenUnd erloschen — In der SeeleGlüht mir noch und jauchzt und lodertDie lebend'ge Lebcnsflamme.

Diese Mädchen, die das RuderLustig schwingen und auch manchmalMit dem Wasser, das herabträuft,

Mich bespritzen, lachend, schäkernd —

Diese frischen, drallen DirnenSind führwahr nicht geisterhafteKammerkatzen aus der Hölle,

Nicht die Zofen Proserpinens!

Daß ich ganz mich überzeugeIhrer Obcrwcltlichkeit,

Und der eignen LcbensfülleAuch thatsächlich mich versichrc.