Caput XXVII.
Was sich in jener WundcrnachtDes Weitern zugetragen,
Erzähl' ich Euch einandcrmal.
In warmen Sommcrtagcn.
Das alte Geschlecht der HeucheleiVerschwindet Gott sei Dank heut,
Es sinkt allmählig in's Grab, es stirbtAn seiner Lstgcnkrankheit.
Es wächst heran ein neues Geschlecht,Ganz ohne Schminke und Sunden,Mit freien Gedanken, mit freier Lust —Dem werde ich Alles verkünden.
Schon knospet die Jugend, welche verstehtDes Dichters Stolz und Güte,
Und sich an seinem Herzen wärmt.An seinem Sonnengemüthe.
Mein Herz ist liebend wie das Licht,Und rein und keusch wie das Feuer;Die edelsten Grazien haben gestimmtDie Saiten meiner Leyer.
Es ist dieselbe Leyer, die einstMein Vater ließ ertönen,
Der selige Herr Aristophanes,Der Liebling der Kamönen.
Es ist die Leyer, worauf er einstDen Paistetervs besungen,
Der um die Basileia gefreit.
Mit ihr sich emporgeschwungen.
Im letzten Capitel Hab' ich versuchtEin bischen nachzuahmenDen Schluß der „Vögel," die sind gewißDas beste von Vaters Dramen.