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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
Seite
18
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So klagte der arme Vater Rhein,

Könnt' sich nicht zufrieden geden.

Ich sprach zu ihm manch tröstendes Wort,Um ihm das Herz zu heben:

O, fürchte nicht, mein Vater Rhein,Den spöttelnden Scherz der Franzosen;Sie sind die alten Franzosen nicht mehr.Auch tragen sie andere Hosen.

Die Hosen sind roth und nicht mehr weiß,Sie haben auch andere Knöpfe,

Sie singen nicht mehr, sie springen nicht mehr,Sie senken nachdenklich die Köpfe.

Sie Philosophiren und sprechen sehtVon Kant, von Fichte und Hegel,Sie rauchen Tabak, sie trinken Bier,Und manche schieben auch Kegel.

Sie werden Philister ganz wie wirUnd treiben es endlich noch ärger;

Sie sind keine Voltairianer mehr,Sie werden Hengstcnbergcr.

Der Alphred de Müsset, das ist wahr,Ist noch ein Gassenjunge;

Doch fürchte nichts, wir fesseln ihmDie schändliche Spötterzunge.

Und trommelt er dir einen schlechten Witz,So pfeifen wir ihm einen WimmernWir pfeifen ihm vor was ihm passirtBei schönen Frauenzimmern.

Gicb dich zufrieden, Vater Rhein,

Denk' nicht an schlechte Lieder,

Ein besseres Lied vernimmst du baldLeb wohl, wir sehen uns wieder.