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Heinrich Brougham, und er kennt ihn ganz ausdem Grunde. Andre mögen mit ihm wetteifern,ja einer oder der andere mag ihn sogar über-treffen in der Kenntniß äußerer Schönheiten deralt-n Literatur, aber Niemand ist tiefer als erdurchdrungen von der herrlichen und glühendenPhilosophie, die gewiß a's ein kostbarster Edelsteinhervorgläuzl aus jenen Schmuckkästchen, die unsdas Nttcrtdum hinterlassen hat. Brougham ge-braucht nickt die klare, fehlerfc-ie und dabei et-was bofmäßige Sprache de« Cicero; eben sowenig sind siine Reden in d-r Form denen desDemostbenes ähnlich, obgleich sie etwas von dessenFarbe an sich tragen; ab>r ihm fehlen weder diestrenglog-schen Schlüsse des römischen Redner«,noch die schrecklichen Zvrnwone des Griechen.Dazu kommt noch, daß keiner besser als er esversteht, das W ssen des Tages in seinen Parla-mentsreden zu benutzen, so daß diese zuweilen,abgesehen von ihrer politischen Tendenz und Be-deutung, schon als bloße Vorlesungen über Philo-sophie, Literatur und Künste unsre Bewunderungverdienen würden.
Es ist indessen gänzlich unmöglich, den Charak-ter dieses Mannes zu analysiren, während manihn sprechen kört. Wenn er, wie schon oben er-wähnt, das Gebäude seiner Rede auf einen gutenphilosophischen Boden und tn der Tiefe der Vernunftgegründet hat; wenn er nochmals zu dieser Ar-beit zurückgekehrt, Senkblei und^Richtmaß ablegt,