Druckschrift 
Fragmente und Aphorismen
Entstehung
Seite
25
Einzelbild herunterladen
 

25

alltäglichsten Lebensbedürfnisse erscheinen in einemüber, aschenden Zauberglanze, gewöhnliche Eßwaa-ren locken uns durch ibre n?ne Beleuchtung, sogarrobe Fische liegen so wvbigesällig avveett-t, daßun« der regenbogenfarbige Glanz chree Sstuppenergötzt, rvbes Fleisch liegt wie gemalt ans sondern,bunren Por-ellant?llerchen mit lachender Petersilieumkränzt, ja Alles erscheint uns wie gemalt undmahnt uns an die glänzenden und loch so be-scheidenen Bilder des Franz Mieris. Nur dieMenschen find nickt so b-it-r w:e auf diesen hol-ländischen Gemälden, mir den »rnstbosteften Ge-sichtern verkaufen sie die lust'gften Spielsachen,und Zuschnitt uno Narbe ihrer Kleidung ist gleich-förmig wie ihre Hä,ser.

Auf der entgegengesetzt»! Seite Londons, dieman das Westende nennt, ist« vvest onri nt' r!»vtoun, und wo die vornehmere und minder be-schäftigte Welt lebt, ist jene Krnlörm'gkeit nochvorherrschender; doch gibt es hier ganze lange,gar breite SlraßeN, wo alle Häuser groß wiePaläste, aber äußerlich nichts weniger als aus-gezeichnet sind, außer daß man hier, wie an allennicht ganz ordinären Wohnhäusern Londons, dieFenster der ersten Etage mit eisengittrigen Ballo-nen verziert siebt und auch an ros stv viraussvvein schwarzes Giiterwerk findet, wodurch eine indie Erde gegrabene Kellerwohnung geschützt wird.Auch findet man in diesem Tbeile der Stadt großeSquares: Reihen von Häusern gleich den oben