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Fragmente und Aphorismen
Entstehung
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protestanttschenl Geistlichen spielen ließe, die inder theologischen Fakultät, in der Kirchenzeitungund auf den Kanzeln am orthodoxesten gegenVernunft, Weltlnst, Genest» und Teufelthumzu predigen wissen. Es würden dann Gesichterzum Vorschein kommen, deren pfässtsche« Geprägegewiß jenen Rollen viel täuschender entspräche.

Ich hasse nicht den Tbron, sondern nur da»windige Adelgeziefer. das sich in die Ritzen deralten Throne eingenistet, und dessen Charakteruns Montesquieu so genau schildert mit den Wor-ten: ,,Ehrgeiz im Bunde mit dem Müßiggange,die Gemeinheit im Bunde mit dem Hvchmuthe,die Begierde, sich zu bereichern ohne Arbeit, die

der Verratb, die Treulosigkeit, der Wortbruch, dieVerachtung der Bürgerpflichten, die Fuxcht vorFürstentugend und das Interesse an Fürstenlaster!"Ich hasse nicht den Altar, sondern ich hasse dieSchlangen, die unter dem Gerülle der alte» Al-täre lauern', die argklugen Schlangen, die un-schuldig wie Blumen zu lächeln wissen, währendfit heimlich ihr Gift spritzen in den Kelch desLebens, und Verläumdung zischen in das Ohrdes frommen Beter«, die gleißenden Würmer mitweichen Worten