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7,2 (1834) Po - R
Entstehung
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Praktische Bemerkungen.

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ganz ungebildeten Arbeitern überlassen werden, wie diesesleicht bei den gemeinen hölzernen und auch im Ganzen beiden eisernen geschehn kann, insofern es meistens nur daraufankommt, bei der Zusammenfügung hinlängliche Kraft anzu-wenden , die noch obendrein unzeitig verschwendet in derHegel das Material doch nicht zu verderben vermag. Ganzanders ist es dagegen mit der Ausführung thönerner Wasser-leitungen, und die hierbei nothwendige vorsichtige Behand-lung mag wähl verursacht haben, dafs man die frühere häu-fige Anwendung derselben später fast ganz aufgegeben undstatt ihrer die hölzernen, ungleich schlechtem, in Anwen-dung gebracht hat. Im Allgemeinen halten zwar die mit ei-ner geeigneten Maschine geprefsten und gut gebrannten thö-nernen Täuchel von 2 Zoll innerem Durchmesser und 6 Li-nien Dicke der Wandungen einen bedeutenden Druck aus, denman unbedenklich zu 60 bis 100 Fufs annehmen kann, alleinsie sind zugleich spröde und insbesondere die langem, we-gen der geringem Anzahl der zu verkittenden Fugen beiweitem die vorzüglichsten, zerknicken daher leicht bei un-vorsichtiger Behandlung in der Mitte. Vor allen Dingen mufsman daher Bedacht nehmen, dafs sie eine feste Unterlage er-halten und an keiner Stelle hohl liegen, indem sie danndurch eine zwei bis 3 Fufs hohe Lage Erde und Steinpfla-ster geschützt den schwersten Frachtwägen hinlänglichen Wi-derstand leisten. Bei denjenigen Strecken , die durch Felderund Wiesen fortgehn, müssen sie so tief liegen, dafs sieheim Pflügen, Graben und Placken, desgleichen beim Aus-graben der Bäume und Stauden nicht beschädigt werden, auchist es räthlich, die Unterlage vorher festzustampfen , damit siesich an keiner Stelle durch ungleiche Belastung senken, weildie einmal erhärteten Anlagen durchaus keine Biegung dul-den. In den Strafsen, und überhaupt wo es auf gröfsere Si-cherheit ankommt, thut man wohl, ihnen eine feste Unter-lage durch eine Mauer von 0,5 bis 1 Fufs hoch zu geben,auf diese erste eine Lage aus Hohlziegeln und dann in diehierdurch erhaltene Vertiefung die Röhrenleitung selbst zu he-gen, letztere an beiden Seiten durch eine Reihe Mauerziegelzu schützen und von oben mit Hohlziegeln zu bedecken , al-les dieses durch guten Mörtel zu verbinden und dann erstmit Erde zu bedecken. An denjenigen Orten, wo der Möriel

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