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7,2 (1834) Po - R
Entstehung
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1425
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Praktische Bemerk

ungen. 1425

spätem Zeiten findet man deren viele von unbestimmtemmehrere Jahrhunderte erreichenden Alter; alle, die ich selbstvon so langer Dauer, einige bewundernswürdig gut erhalten,geselin habe, bestehn aus einer hellem oder dunklem roth-lich gelben oder gelbröthlichen, stark gebrannten, aber nichtglasigen oder nur porzellanartig zusammengesinterten Masse,weswegen diese Art mir den Vorzug zu verdienen scheint.Die zu ihrer Fabricirung am meisten geeignete Masse ist einmöglichst von Kalk freier und nicht sehr kieselhaltiger Thonwelcher das harte Brennen ohne Verglasung aushält. Sollen; jedoch die Röhren einen hohem Grad der Brauchbarkeit ha-' ben , so müssen sie 3 bis 5 Fufs lang und mit einer Maschinegeprefst seyn, indem man den gehörig zubereiteten Thon inj eine hinlänglich starke Fliille bringt, und einen eisernen Dorn,welcher zugleich den Kopf mit formt, durch bedeutende me-chanische Gewalt hineinprefst, wobei zugleich für gleichmä-| fsige Dicke der Wandungen gesorgt werden mufs. Man ver-wendet zu gewöhnlichen Wasserleitungen auch wohl unge-fähr 2 Fufs lange, an einem Ende zum Einstecken einer fol-genden konisch erweiterte, mit der Hand durch Töpfer ge-formte Röhren aus Steingutmasse, allein diese sind minderbrauchbar, theils weil der Kitt weit Weniger fest auf ihrerOberfläche haftet, theils weil sie durch ihre Sprödigkeit leichtRisse bekommen , die das Wasser durchlassen oder auch den1 eben erwähnten Wurzelfasern das Eindringen gestatten.

Neuerdings hat man an verschiedenen Orten angefangen,die gemeinen Wasserleitungen in Städten und Dörfern aussolchen Täucheln zu verfertigen. Die Vortheile, die sie ge-währen, sind zuerst ihr geringer Treis, indem man die durcheine Maschine geprefsten und gut gebrannten von 3 bis 4 FufsLänge, im Mittel 2 Zoll Weite und mit einem 3 Zoll hohen] Kopfe den Fufs zu 6 bis 8 Kreuzer rhein. sehr gut habenkann 1 . Der gröfste Vorzug derselben besteht in ihrer ganz

mit Oel angemacht war, verkittet. Außerdem ummauerte man die-selben.

1 Sie werden hier in Heidelberg von vorzüglicher Güte, in noch weitgrößerer Menge aber und von beliebigem Durchmesser durch Bi ulzu Waiblingen im Würteinbergschen verfertigt. Auch Augustin No-wotny in Prag hat auf die Verfertigung seiner vortrefflichen geprcfs-

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