1140
R a d.
Winden mit einander verbindet, desgleichen dafs man stattdes Aufwindens des Seils diese Winde auch zur Bewennmr
• • ö ö
einer Schraubenspinde], eines Getriebes oder auf sonstige viel-pjg. fache Weise benutzen könne. Eine zweite Art ist die Erd-19°- winde oder bewegliche Winde, die leicht an jeden erforder-lichen Ort transportirt werden kann, wo man das Gerüst mitschweren Steinen belastet und dann vermittelst des Seilsgrofse Lasten fördert. Die am meisten gebräuchliche Speciesist die Schiffswinde, auch Cabestan (Cabestan-, Capstan inengerer Bedeutung) genannt, deren man sich hauptsächlich undfast ausschliefslich auf den Schiffen zur Hebung der schwerstenLasten, namentlich der Anker, bedient, weswegen sie sehrstark und meistens von Eisen zu seyn und daher entfernt vonder Magnetnadel am Vordertheil des Schiffs angebracht zuwerden pflegen. Sie bestehn meistens aus einem starken, un-Fig.ten auf einem eisernen Zapfen ruhenden Kegel A, welcherbis an das Verdeck reicht, dort einen ziemlich breiten, dieOeffnung ganz bedeckenden, Ring hat, über welchem ein Cy-linder oder meistens ein nach oben etwas verjüngter abge-kürzter Kegel befindlich ist, dessen oberer Theil abermals ei-nen mit vielen Löchern versehenen Kranz trägt, um die zurErsparung des Raums blofs eingesteckten Stangen aufzuneh-men, vermittelst deren die Winde umgedrehet wird. Derzum Umwinden des Seils oder der Ketten dienende Theilhat selten die Höhe von nur 3 Fufs, kann daher keine grofseLänseder ohnehin so dicken Seile ober Ketten aufnehmen, und diesewerden daher meistens nur zwei- oder dreimal umjjeschlun-gen und gleichzeitig wieder abgewickelt, indem entweder einoder einige Arbeiter das abgewickelte Ende stark anziehnoder auf einen zweiten kleinern Cabestan winden.
d) Es giebt noch eine Menge zum Rade an der Wellegehörige und auf das nämliche Princip zurückkommende Ma-schinen, die wir hier gelegentlich mit namhaft machen kön-nen. Hierhin gehört 1) der Krahn oder Kranich (Grus,Geranium; Grue ; Crane ), dessen man sich allgemein da be-dient, wo Schiffe ein- und ausgeladen werden. Es giebtzwei Arten desselben. Die eine Art, für eerincere Lasten be-stimmt, hat zum Aufwinden des Seils einen blossen Haspel,zuweilen auch ein Spillenrad oder selbst ein Laufrad, die an-dere ist mit Rad und Getriebe versehn, bei beiden ist ein