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Ursprung dev Mineralquellen.
der Schwefelkiese folgerte man sehr oberflächlich ans Le-SiEicr’s bekannter Nachbildung der Vnlcane durch ein Ge-men n e von Schwefel und Eisenfeilicht; allein die Schwefelkiese,in denen die beiden Bestandteile bereits verbunden sind, ent-zünden sich nicht mehr, und auf jeden Fall nicht ohne freienZutritt der atmosphärischen Luft. Beiizelius 1 verwirft daherdiese Meinung gänzlich, weil die Art Schwefelkies, die sichleicht entzündet, ein sehr seltenes Mineral ist, und man keinBeispiel von brennenden Schwefelkieslagern hat, die ohnegleichzeitiges Brennen von Steinkohlen nicht bald von selbsterloschen wären. Brennende Steinkohlenlager kündigen sichaber überall durch Rauch an, den man in der Umgebung derThermen nicht wahrnimmt, aufser bei vorhandenen Vulcanen,namentlich bemerkt L. von Buch 2 , dafs solche Kennzeicheneines unterirdisch brennenden Steinkohlenflötzes , welches Klav-kotti als Ursache der Wärme jener Thermen ansieht, sich inder Umgegend von Carlsbad durchaus nicht vorfinden. Beh-zelius meint ferner, dal's ein Steinkohlenflötz zwar lange bren-nend bleiben könne, nach mehrern Jahrhunderten aber vonselbst aufhören müsse, was mit dem leicht erweislichen hohenAlter mancher Thermen nicht wohl übereinstimme. Seitdemman übrigens so viele heil’se Quellen beobachtet hat, die inder Nähe noch brennender Vnlcane entspringen und ihre Wär-me entschieden durch diese erhalten, nachdem diese Thatsa-che insbesondere durch die vielen gründlichen Forschungen vonAr., vov Humboldt und Leoi\ von Buch über jeden Zwei-fel erhoben ist, seitdem man ferner die chemischen Analysender acht vulcanischen Quellen, namentlich der Isländischen,mit denen der in der Nachbarschaft erloschener Vulcane, na-mentlich in der Umgegend des Puy de Dome und bei Carls-bad , entspringenden Thermen verglichen und ihre nahe Ue-bereinstimmung aufgefunden hat, kann man nicht füglich mehran der Richtigkeit der durch Beiizehus 3 aufgestellten Mei-nung zweifeln, dafs die Flitze im Innern der bereits erlosche-nen Vulcane, welche durch die Decke von so bedeutender
1 G. LXXIV. 174.
2 Bergmännisches Journal 1/92. S. 412,
3 A. a. 0. G. LXXIV. 179 II. Yergl. Daebesy in Edinb. Fhil.Jonni. N. S. N. XXIII. p. 49.