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7,2 (1834) Po - R
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Ursprung der Mineralquellen.

Fnfs tief Kiessand, dann 105 F. Gyps und noch 22 Fufs tie-fer Gesättigte Soole in einem Salzlager von unbestimmter Mäch-tigkeit 1 . In Folge dieser und anderer ähnlicher Erfahrungenhat man seitdem an vielen Orten , wo aus geognostischenGründen Salzlager zu erwarten waren, mit glücklichem Erfolgegebohrt und dadurch den verschiedensten Gegenden das un-entbehrliche Salz verschafft.

Die Gebirge, aus denen die Mineralquellen entspringen,enthalten im Ganzen diejenigen Bestandteile, die in den Was-sern gefunden werden, wie namentlich zu Longenbrücken er-wiesen ist, auch entdeckte unter andern Fouknet 2 , dafs inmanchen Gruben der Auvergne eine Menge kohlensauren Ga-ses emporsteigt, welches zugleich den Quellen zu Barbecotund Boklet den Gehalt an diesem Gas mittheilt. Insbesonderehat G. Bisciiop 3 die Richtigkeit dieser Hypothese durch diegewichtigsten Argumente unterstützt, F. A. A. Sthuve 4 5 aber,dem das Publicum für seine höchst genaue künstliche Darstel-lung der verschiedensten Mineralwasser in grofsartigen Anla-gen zu Dresden, Berlin und Brighton vielen Dank schuldig

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ist, hat durch Versuche dargethan, dafs sich die Mineralwas-ser einiger Orte durch Extraction der daselbst vorhandenen Ge-birgsarten darstellen lassen. Im Allgemeinen geht die Rich-tigkeit dieser Ansicht schon daraus hervor, dafs auch die zumUnterschiede sogenannten süfsen Quellen diejenigen Bestand-teile aufnehmen , die den Umgegenden ihres Ursprungs eigen-tümlich zugehören. Insbesondere zeigte Behzeltus 3 haupt-sächlich aus der Uebereinstimmung der geognostischen Ver-hältnisse der Gegend bei Carlsbad und am Mont dOre und

1 G. XLIH. 334. LXIV. 155.

2 Kästner Archiv. III. S. 169.

3 Die vulcanischen Mineralquellen Deutschlands und Frankreichs.Bonn 1826. 8. Derselbe in Schweigg. N. Jahrb. d. Chem. u. Physik.1Y. 377. YI. 125, 225 u. s. w.

4 Die künstlichen Mineralwässer. Dresden u. Leipzig. 1 Hft.1825. 11 Hft. 1826. Auch Hreisi.ak condensirte die ans einer Solfata-ra aufsteigenden Dämpfe und erhielt ein Mineralwasser von der Artder in der Nähe entspringenden. Dessen Reisen durch Canipanien.1802. Th. II. S. 56.

5 Unters, d. Mineralwasser zu Carlsbad u. s. w. in StockholmerIJenksclir, 1822. Daraus in G. LXX1V. US ff.