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7,2 (1834) Po - R
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Quelle.

ren Geruch den Schiffern die Anwesenheit der oft nur eineKlafter betragenden Untiefen anzeigt. Unweit Mena, am Ge-stade des Maracaibo - Sees, befindet sich eine Asphaltquelle,woraus zugleich Gas strömt, welches sich zuweilen entzündetund sein Licht weithin verbreitet. Unweit der Stadt Mexicoendlich entspringen mehrere Erdölquellen aus Porphyr 1 2 .

VII. Ursprung der Mineralquellen.

Die Aufsuchung der Ursachen , welche den Mineralwas-sern ihre Bestandtheile und den Thermen ihre Wanne geben,ist ein Gegenstand vom höchsten Interesse, und es liegen inder eben mitgetheilten Uebersicht Thatsachen genug vor, umdiese Untersuchung daran zu knüpfen.

Nach Aristoteles, Fmnius, Gat.enus und den spätemPhysikern bis auf Musschenmiioek 2 herab, desgleichen nachder Ansicht der neuern Chemiker und Naturforscher, erhaltendie Mineralquellen ihre Bestandtheile dadurch, dafs die ausden Hydrometeoren entstehenden Quellen tiefer in die ver-schiednen Erdschichten eindringen , die darin vorhandnen Sub-stanzen auflösen und mit ihnen je nach dem Reichtlmme derOrte mehr oder weniger gesättigt wieder hervorbrechen. InBeziehung auf die Salzquellen, bei denen man diese Erklä-rung jüngstens gleichfalls wankend machen wollte 3 , ist sieüber jeden Einwurf factisch dadurch entschieden, dafs mandie Salzlager, aus denen die Soolquellen entspringen, durchBohrversuche aufgefunden hat. Namentlich ist diefs geschehnbei den reichen Quellen in Lothringen, zwischen denen Mat-thieu de Dombasi.e ein Bohrloch herabsenkte und auf einsehr ausgedehntes Salzlager stiefs ; auf ähnliche Weise hatman in und bei Wimpfen, desgleichen am östlichen Fufse desJura das Salzlager aufgefunden, aus welchem die dortigenSoolquellen gespeist werden ; zu Droitwich unweit Worche-ster bohrte man in der Nähe der Salzquellen, fand 35 Bis 45

1 v. IIujidoldt geognostischer Versuch. S. 180. Ueber den Zu-sammenhang dieser Quellen mit den Vulcanen s. Vulcane . Ueberdiedem Erdöl verwandten Mineralien s. Erde. Bd. 111. S, 1112,

2 Introduct. <S. 1430 ff.

3 Keferstein Deutschland geognostisch- geologisch dargestclltn.s.w.Th. 111. S. 247.