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7,2 (1834) Po - R
Entstehung
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Pyrometer,

kann hiernach folgende Beschreibung mittheilen , welche selbstauch hinsichtlich der Dimensionen wenigstens sehr nahe rich-tig ist. Der Haupttheil besteht aus einem von dickem Platin |

F 'g- verfertigten hohlen Körper A, welcher aus zwei Hälften in

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'der Mitte zusammengelöthet und eben so vermittelst des mas-siven Stücks a mit der Röhre verbunden ist. Die-thuna Geschieht im stärksten Feuer vermittelst eines sehr diin-nen zwischen die über einander geschobenen Hälften des hoh-len Körpers A und eines zwischen die eingepafsten Theiledieses und des massiven Stücks a gelegten Goldblatts. Istdie Löthung einmal geschehn, so werden hierdurch die gerin-gen Mengen des Golds mit beiden Flächen des Platins soinnig verbunden, dafs nach Pouillets Erfahrung diese Stel-len nicht früher als die übrigen Theile des hohlen Körpers inFlufs kommen 1 . Die Länge der grofsen Axe des hohlen Kör-pers beträgt nahe 1,75 Zoll, die der kleinen etwa 1 bis 1,25

Zoll, die Länge der Röhre aber ungefähr 2 Fufs, ihre Dickegegen 1,5 Linien, der innere Canal der letztem aber höch-stens 0,15 Linien im Durchmesser, so dafs die darin einge-schlossene Luft das Resultat der Messung nicht merklich affi-ciren kann. Am andern Ende der Röhre befindet sich gleich-falls ein massives Stück b, vermittelst dessen dieselbe auf diegraduirte Glasröhre cd so gesteckt wird, dafs die eingeschlosse-ne trockne atmosphärische Luft nirgends entweichen kann. DieRöhre c d communicirt mit einer andern, gleichfalls graduiv-ten Glasröhre ef, beide aber stehn mit einer dritten sh so in

Verbindung, dafs durch den Llahn k Quecksilber aus der letz-

tem in beide fliefsen kann, um das Niveau in ihnen zu er-höhn; bei einer andern Drehung des Plahns aber wird ghverschlossen, und bei einer dritten fliefst Quecksilber durchdie Oeffnung y aus dem Behälter aus, in welchem die erstenbeiden Röhren vereint sind 2 . Die drei Röhren sind auf der

1 Ob dieses im strengsten Sinne wahr sey, möchte ich nichtunbedingt verbürgen; indefs steht dieser Umstand der Anwendung desLuftpyrometers nicht im Wege, da man die dazu erforderlichen hoh-len Körper auch ohne Löthung von beliebiger Gröfse erhaltenkann.

2 Man übersieht bald, dafs der Hahn nur einmal durchbohrt ist,nämlich in seiner Axe vom äufsersten Ende anfangend bis in die Mitteund dann seitwärts ausgehend.