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7,2 (1834) Po - R
Entstehung
Seite
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festigt, welches zugleich als Träger des in die Rinne ein-gesenkten Glascylinders dient. Rei a zwischen der Glasröhreund dem sehr engen Platinrohre befindet sich das rechtwinkliggebogene Verbindungsstück, welches an letzteres gelöthet und jauf erstere aufgekittet ist. Die Röhre b c d rnufs möglichstgenaues Caliber und eine Länge von etwas über 30 Zoll ha-ben , um vom Anfangspuncte der Scale an 1440 Theilstri-che in einem Abstande von 0,95 Linien aufnehmen zu kön-nen, welche die Wärmegrade, jeder etwa vier nach Cels,,anzemen , so dafs also einzelne Centesimalgrade noch ziemlichgenähert mefsbar sind. Die auf die gläserno Platte A13 ge-ätzten Grade fangen bei b an, endigen bei d und die Scale iumfafst im Ganzen 5700 Centesimalgrade. Die Bestimmungdes Thermometers gh zur Beobachtung der bei jeder Mes-sung lierzustellenden Normaltemperatur ist an sich klar, undauf gleiche Weise ergiebt sich als leicht begreifliche Sicher-heitsmafsregel, dafs man wohl thun wird, durch einen hinterden Mefsapparat gestellten Schirm die Wärmestrahlen der Of-fen abzuhalten. Eine Veränderung des Barometerstands hatauf das allseitig verschlossene Pyrometer, wenn es ursprüng-lich richtig construirt ist, keinen Einflufs; auch bleiben dieMessungen richtig, wenngleich die Schwefelsäure mit ihremeinen Schenkel bei b im Anfänge des Versuchs nicht auf dem iNormalpuncte der Scale steht, denn es hat keinen Einflufs aufdas gesuchte Resultat, wenn die Luft in der Kugel etwas überoder unter die Normaltemperatur erwärmt ist; fürchtet manaber, dafs die atmosphärische Luft durch die längere Einwir-kung der Hitze eine Zersetzung erleiden möge, so würde essicherer seyn, die Platinkugel mit Stickgas zu füllen; auchversteht sich von selbst, dafs die zum Messen dienende Gas-art vollkommen trocken sey, was sich jedoch durch Ausgliihendpr Kugel und des Drahts und Einbringen von Luft, diedurch Chlorcalcium ausgetrocknet ist, Sehr leicht bewerkstel-ligen läfst.

Da das Pyrometer empirisch graduirt wird, so verschwin-det hierdurch der Einflufs, welchen die Ausdehnung des Me-

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talls der Kugel auf das Resultat der Messung ausübt, und esbleibt blofs ein kleiner, die beobachteten Grade vermindern-der Fehler, welcher aus der zunehmenden Ausdehnung desPlatins bei höheren Ilitzegraden entspringt. Ein diesem ent-