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P y r o m e t e i’.
des der Ilitze ansgesetzten Tlieils verschiedenen Ausdehnungender innern Eiseustange und der äufsern Hülle sind als einan-der gleich ohne Einfluß und es wird letztere deswegen an ih-rem ohern Tlieile bis ungefähr zur Bülte ihrer ganzen Längemit Eggen (Randstreifen) von Tuch, als einem schlechtenWärmeleiter, umgeben, damit sie nicht merklich schneller, als Ider innere Cylinder, erkalte. Weil sich aber die riatinstangeweniger als das Eisen ausdehnt, wobei sich von selbst ver-steht, daß beide Metalle nach der Bearbeitung nochmals aus-geglüht werden, um ihre künftige Ausdehnung zu einer stetsregelmäßigen zu machen, so bleibt die Länge des innern Cy-linders gegen die der Hülle bei wachsenden Temperaturen zu-rück, und diese Differenz wird durch den Zeiger angegeben.Die mit unbewaffneten Augen zwar genügend sichtbare, mitder Loupe aber schärfer abzulesende Scale ist von 20° zu20° C. getheilt, der Nonius giebt 2° C. unmittelbar, durchSchätzung aber 0°,5 C. mit genügender Schärfe; die Empfind-lichkeit des Apparats ist so grofs, dafs die Unterschiede derTemperaturen in verschiedenen Zimmern nach etwa 2 bishöchstens 5 Minuten genau zum Vorschein kommen, bei wie-derholten Versuchen zwischen 10° und 100° C. erreichten ;aber die Fehler für jeden Beobachter nie völlig 0°,5 C. Eben jdiese Empfindlichkeit nmfs auch bis zu den höchsten erreich-baren Hitzegraden fortdauern, die soweit gesteigert werdenkönnen, bis die Form der Metalle sich ändert oder ihre Ver-bindungen eine Zerstörung erleiden, worüber bis jetzt wegendes niedern Standpuncts, worauf sich die Pyrometrie noch be-findet, keine Entscheidung möglich ist; wie grofs aber dieGenauigkeit des Apparats in höhern Graden sev, hängt vondem Verhältnisse der Ausdehnungsgesetze für Platin und Ei-sen ab, die bis jetzt zwar gleichfalls noch unbekannt sind, Inach grofser Wahrscheinlichkeit aber keine bedeutenden Un- jrichtiakeiten veranlassen werden 1 . I
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Schon Cornelius Dkebbel kannte die Eisenschaft der
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atmosphärischen Luft, durch Wärme regelmäfsig ausgedehnt zuwerden, und benutzte dieselbe zu seinen Thermometern, es
1 Die für die Wissenschaft sehr wichtigen Pyrometer dieser Artwerden vom hiesigen Mechanicus Schmidt für 8 Louisd’or ohne Embal-lage verfertigt.