Druckschrift 
7,2 (1834) Po - R
Entstehung
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I 1 y r o in e t e r.

Regel a' befestigt ist. Der Gebrauch des ganzen Instrumentswird schon aus dieser Beschreibung klar. Befindet sich näm-lich die Mefsstange (die zwar von jedem minder schmelzba-ren Metalle gemacht seyn kann, am sichersten aber ein für ;allemal von Platin genommen wird) ooq in der Höhlung des 1Graphitstücks und ist der Index von Porzellan bis zur Be- jrührunir derselben gebracht, so drückt man den Zeiger CCnieder, legt die Regel AA an die Seite DD des Graphit-stiicks, schiebt den hervorragenden Theil aa unter dieselbeund das Stück a' über den obern Einschnitt, wodurch also 1der Mefsapparat an drei Flachen mit dem Graphitstücke zurgenauen Berührung kommt. Zugleich drückt dann der kürzere |Hebelarm h, welcher zur Erreichung einer genauem Berüh-rung von polirtem Stahle gemacht ist, gegen den porzellanenenIndex tr, und die auf dem Gradbogen abgelesenen Grade ge-ben die Länge der Platinstange und des Index vor dem Ver-suche an.

Der Mefsapparat ist etwas künstlich construirt und erfordertdaher noch eine nähere Erläuterung. Die Regel AA ist obenverlängert und zurückgebogen , am Ende d aber ist der Trä-ger des Bogenstiicks e e mit einem um das Centrum c bevves-Lehen Scharniere befestigt, ohne Zweifel zu dem Zwecke, da-mit man durch untergelegte dünne Bleche das Bogenslück soweit heben kann, dafs der Nonius g auf o einsteht, wennvor dem Versuche die Spitze des kürzern PJebelarms h dieOberfläche t des Index berührt, wodurch die Messung beque-mer wird, obgleich man auch von jeder niedrigem Einthei-lung zu einer hohem übergehn kann. Auf dem Träger B desBogenstücks e e ist eine kleine Stahlfeder m m festgeschraubt,welche gegen einen Stift bei n drückt und den Träger desNonius hebt, so dafs der Hebelarm h jederzeit mit der Flä-che t in Berührung bleibt. Dieser Träger des Nonius CC istum den Stift f drehbar, hat ein Verhältnifs der Längen bei-der Hebelarme von 1 zu 10; die Art der Theilung ist theilsaus der Figur kenntlich, theils ist sie willkürlich und bedarfkeiner weitem Erläuterung, minder kenntlich daneben ist dieLoupe i, die in der Zeichnung flach niedergelegt erscheint,zugleich aber um das Scharnier bei k und ein zweites bei 1so bewegt Werden kann, dafs man die Scale und den No-nius durch sie abliest.