und bei b etwas aufgetrieben ist. Diese Röhre ist genaupassend in die messingne Hülse d geschoben, worauf dieTräger der Scale fghe befestigt sind. Im Innern der Röhreist ein Platindraht 10,2 Zoll lang, 0,14 Zoll dick in a befe-stigt, ruht in b auf einem kleinen Querdrahte und ist mitdem andern Ende bei b mit einem zweiten Drahte, gleich-falls von Platin, verbunden, welcher jedoch weit dünner ist,nämlich nur 0,01 Zoll dick. Letzterer tritt in der Gegend deranfangenden Scale, bei e, aus der Röhre, ist daselbst einige-mal um die Welle eines kleinen gezahnten Rads geschlun-gen, mit einem Schräubchen befestigt, wieder rückwärts ge-zogen , zwischen m und n schraubenförmig aufgewunden , umfedernd anzüziehn, und ist endlich bei n an die messingneHülse befestigt. Die Welle des kleinen Rads hat 0,062 ZollDurchmesser, die Zähne des Rads aber fassen in ein feinesGetriebe, an dessen Axe der Zeiger festsitzt, welcher auf derScale die Grade der Plilze anzeigt. Anstatt den Draht selbstum die Weile zu schlingen, hat man es später vorgezogen,ihn an einen seidnen Faden zu knüpfen , diesen um die Wellezu wickeln, dann mit einer kleinen Spiralfeder zu Verbindenund letztere bei n zu befestigen. Die Scale besteht aus ei-nem in 360 Grade getheilten ganzen Kreise, und man graduirtden Apparat, indem man das Ende desselben verschiednenTemperaturen aussetzt und hiernach den Werth der Grade be-stimmt, die der Zeiger durchläuft, welcher den Unterschiedder Ausdehnung des Platindrahts und seiner Hülle aimiebt.Am geeignetsten soll es seyn , die Röhre ab mit Quecksilberzu füllen und vom Frostpuncte des Wassers bis zum Siede-puncte des Quecksilbers die vom Zeiger durchlaufnen Gradezu messen, deren jeder bei einem vom Erfinder gebrauchtenExemplare 7° F. betrug, so dafs das Pyrometer also vom Ge-frierpuncte an gerechnet 2520 Grade des Fahrenheit’schen Ther-mometers umfafst. Es ist dabei wohl nothwendig, die Hülleab zuvor der stärksten Hitze auszusetzen, um ihre Güte zuprüfen , und sie nachher beim Gebrauche in hohen Tempera-turen mit einem Ueberzuge zu versehn, damit sie sich nichtverglast und beim Abkühlen nicht springt; auch mufs manbeim Graduiren dahin sehn, dafs das erhitzte Quecksilber denPlatindraht nicht amalgamirt»
Das Pyrometer ist nach dieser Beschreibung im höchsten