Druckschrift 
7,2 (1834) Po - R
Entstehung
Seite
970
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t>70 Pumpe.

„an"e durch das Wasser durch Löcher an seiner Aufsenseite

Ö o

sich mit Wasser füllt, dieses in die Höhe hebt und in einenin der Axe des 'Rads befindlichen Cylinder abfliefsen läfst,aus welchem dasselbe durch Oeffnungen in ein Gerinne strömt.

De la Faye 1 hat dasselbe verbessert, namentlich die Zahl der !schöpfenden Abtheilungen von 4 bis 8 vermehrt; allein dadas Wasser vermittelst desselben nur bis zur Höhe des Halb-messers des Rads gehoben wird, die Anlegung eines Was-serrads, obendrein eines unterschlächtigen, nicht blofs kost- !spielig und mühsam, seine Erhaltung aber vielen Gefährdun-gen ausgesetzt ist, so wird diese Maschine ungeachtet dergrofsen Menge Wassers, die sie fördert, dennoch selten in >Anwendung gebracht. j

Es schliefst sich hieran die in Spanien gebräuchliche ;Noria , ein verticales Rad mit Kasten oder Schaufeln in sei-nein Umkreise, die sich mit Wasser füllen und dasselbe aas-schütten, wenn sie durch die Umdrehung des Rads oben an- )gekommen sind. Die Bewegung de« Rads geschieht durchMaulthiere. Am gebräuchlichsten sind die Schöpfräder, wiedas so genannte persische Schöpfrad, ein durch Wasser ge- ;triebnes unterschlächtiges Rad, an dessen Kranze vierkantigeKasten oder Eimer an Zapfen so herabhängen , dafs ihre Oelf- [nung stets nach oben gerichtet bleibt, so dafs sie sich mitWasser Rillen, wenn sie gleichzeitig mit den Radschaufeln jeingetaucht werden, ihren Inhalt beim Umdrehen in die Höhe iheben und durch einen oben befindlichen, gegen ihren unternTheil fassenden Balken umgedreht in ein Gerinne ausschütten.Solche Schöpfräder sind hauptsächlich in Holland gebräuch-lich, wo sie durch Windmühlen getrieben werden, und sielassen sich überhaupt auf verschiedene Weise abändern. Bes- jser d üi^fte das Paternoster- TVerh bei der Anwendung sichzeigen. Dieses besteht aus einer Kette ohne Ende, auf wel-cher sich Kugeln, gepolsterte Bauschen oder Bieter in gleich-mäfsigen Abständen von einander befinden, die durch einenmit dem irntern Ende im Wasser stehenden verticalen Kasten [in die Höhe gewunden werden, und indem sie unten und oben ,um zwei horizontale Trommeln gelegt sind, in deren Vertie-fungen sie genau passen, so bewegen sie sich an der entge-gengesetzten Seite durch das Umdrehn der Trommeln herab-

1 Mein, de l'Acad. 1717.