Druckschrift 
7,2 (1834) Po - R
Entstehung
Seite
948
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P u m p e.

zu werden, weil sie im Wesentlichen ihrer Construction vongewöhnlichen Saug- oder Druckpumpen nicht abweichen.

Die Fumpen sind im Ganzen zwar einfach, aber zugleichauch sinnreich construirte Maschinen, die zwischen den ein-fachsten und den künstlichsten Wasserhebemaschinen unge-fähr in der Mitte stehn. Unter die einfachsten gehören dieblofsen Schöpfer oder kleinen, mit einer Handhabe versehenenZuber und die Eimer, die man bei gröfserer Tiefe des Was-sers vermittelst eines Hakens an einer Stange oder an einemSeile herabläfst und gefüllt wieder heraufzieht. Zur Erleich-terung pflegt man die Stange an dem langem Arme einesWaag ebalkens (der sogenannten Wippe) zu befestigen, dessenkürzerer Arm mit bedeutenden Gewichten versehn ist, so dafsman die zum Eieben des Eimers erforderliche Kraft vermin-dert, indem man sie auf die beiden Operationen des Nieder-drückens und Aufhebens der Stange vertheilt. Bei noch grö-fserer Tiefe des Wasserstandes pflegt man zwei Eimer an einerKette über eine Rolle herabzulassen , welche abwechselnd auf-und niedersteigen ; in einigen Fällen wickelt man diese Ketteum eine horizontale Welle und bewegt diese vermittelst einerKurbel oder selbst eines Tretraeders, wenn vieles Wasser, wiez. B. in Festungen, aus grofsen Tiefen gehoben werden soll.Alle diese und ähnliche Vorrichtungen lassen sieh leicht aufdie einfachsten mechanischen Gesetze zurückführen.

Es giebt dreierlei Arten von Pumpen : Säugpumpen, Druck-pumpen und vereinigte Saug- und Druckpumpen. Am ge-bräuchlichsten unter diesen sind die erstem, die Säugpumpen(Anilica suctoria; Pompe aspirante; Sucking pump), derenGebrauch sehr alt ist, indem sie zuverlässig schon dem Herosvon Alexandrien (210 v. C. G.) bekannt waren. Das Wesent-liche ihrer einfachen Construction besteht in Folgendem. Das

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J^S-Rohr BCIIG wird mit seinem untern Ende OPEIG ins Was-ser gesenkt. Am untern Theile ist dasselbe mit vielen klei-nen Löchern versehn , damit das Wasser durch diese eindrin-gen kann, ohne etwa vorhandnen Schmuz mit sich zu führen;noch besser ist es aber, diese Röhren, hauptsächlich wenn sievon Holz sind, mit einem fein durchlöcherten kupfernen Sei-her zu umgeben. An einer willkürlichen Stelle dieser Röhre,jedoch weniger als 32 par. F. über dem Wasserspiegel und beiweitem am besten unter dem Wasserspiegel selbst, befindet