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Hydromechanische.
doch wegen der Gefahr des Zerplatzens der hierzu erforder-lichen Gefäfse und der Schwierigkeit , stark comprimirte Luftgehörig abzuschliefsen, nicht allgemeinen Beifall finden möchte.Weit einfacher ist eine durch Tuedgold 1 beschriebene Vor-richtung, die ein gewisser Sfiller erfunden, und in Verbin-dung mit Bramah hat patentiren lassen. Sie ist im Wesent-lichen auf folgendes Princip gegründet. Die zur Bewegungder Injectionspumpen erforderliche Kraft ist der Menge deseinzupressenden Wassers multiplicirt in den dabei zu über-windenden Widerstand proportional. Indem aber der letztereFactor bei jedem Kolbenzuge zunimmt, so ist es nöthig, denerstem abnehmend zu machen. Zu diesem Ende werden zweiInjectionspumpen angebracht , beide durch Krummzapfen an ge-zahnten Rädern bewegt, welche mit einem gemeinschaftlichenSchwungrade versehn sind, und wovon das eine nur einenZahn weniger hat als das andere, mithin beim gemeinschaftli-chen Umlaufen um denjenigen aliquoten Theil Zurückbleibenmufs, welcher durch die Gesammtzahl der Zähne bestimmtwird. Wenn daher beide Krummzapfen anfangs einander pa-rallel sind, und gleichzeitig zur Injicirung des Wassers nie-dergedrückt werden, so wird der eine in seiner Richtung ge-gen den andern einen Kreis durchlaufen, nach dessen halberVollendung der eine Embolus aufsteigt, wenn der andere nie-dergedrückt wird, wodurch dann in dem nämlichen Zeitmo-mente nur die Elälfte des Wassers im Verhältnifs zur erstenInjection in den gröfsern Cylinder geprefst wird, obgleich dieQuantität des eingeprefsten Wassers im Ganzen sich gleichbleibt.
Es scheint mir jedoch , als ob sich der vorliegende Zweckauf eine andere einfachere Weise erreichen liefse. Indem esnämlich bei dieser Art von Injectionspumpen keineswegs noth-wendig ist, dafs der Embolus stets gleich hoch gehoben werde,die Menge des injicirten Wassers aber dieser Höhe direct pro-portional zunimmt, so bedarf es blofs einer Vorrichtung, dieseHöhe auf eine solche Weise zu vermindern, dafs sie ihr Mi-nimum erreicht, wenn die Pressung der Maschine auf ihr Ma-ximum gestiegen ist. Zu diesem Ende würde ich Vorschlä-gen, den Krummzapfen am Rade A aus einer männlichen
1 Edinburg philosoplr. Journ. Nr. XXVII. S. 29.