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Presse.
des wirklichen Nutzeffects in dem oben angegebenen Verhält-nisse von 32 : 43 zur Berechnung der Hindernisse genommenwürde, so bliebe dennoch die unerwartete Gröfse von fast4280000 SBaklow bemerkt mit Recht, dafs diese Ma-schine bei ihrer Einfachheit keineswegs den vielfachen Hin-dernissen und Unbequemlichkeiten unterliegt, die bei andernaus den verschiednen einzelnen Theilen derselben hervorgehn,und dafs ihre Kraft durch Aenderung des einen oder des andernder ansesebenen Verhältnisse nach Willkür verstärkt werdenkann, wenn man nur für hinlängliche Dauerhaftigkeit derTheile sorgt. Hierzu kommt noch die Bequemlichkeit, dafsman das Verbindungsrohr beider Cylinder auf nicht ganz un-beträchtliche Strecken fortführen, und daher die Maschinen-theile an verschiedenen Orten aufstellen kann, abgerechnet,dafs die ganze Maschine nicht grofs und leicht von einem Ortezum andern transportirbar ist.
Die Construction der hydromechanischen Pressen ist dem |Wesen nach so einfach, dafs ihr Bau keine wesentliche Al- jÄnderungen erhalten hat, so vielfache Anwendungen man vondenselben auch macht, indem sie zum Copiren der Briefe, !insbesondere zum Pressen des Papiers, zum Auspressen desWassers aus gebleichten und gewaschenen Zeugen, zum Zu- isammendriicken leichter Waaren, als seidener und baumwolle- Iner Zeuge, des Heues, des Schiefspulvers u. s. w., damit diesegegen den Einflufs der Nässe geschützt werden und auf denSchiffen einen kleineren Raum einnehmen, ferner zum Aus-reifsen der Pfähle und Baumwurzeln , ja sogar zum Hebensehr schwerer Lasten u. s. w. gebraucht werden. Plauptsäch-lich hat man eine Mangelhaftigkeit derselben darin gefunden,dafs die zur Bewegung des Stempels erforderliche Kraft nicht ,stets gleichmafsig ist, indem sie vielmehr bedeutend zunehmenmufs, wenn die geprefsten Substanzen dichter werden, waszwar bei allen andern Pressen gleichfalls statt findet, sich aberbesonders dann als hindernd zeigt, wenn die Presse durcheine stets gleichbleibende mechanische Kraft bewegt werdensoll. Es sind daher mehrere Vorschläge gemacht, um diesemMangel zu begegnen, namentlich durch Alban 1 , welcher diestark comprimirte Luft zu diesem Zweck anwendet, was je-
1 Dinglcr’s polytech. Journ. Ed. XXXII. S. 73 .