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7,2 (1834) Po - R
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Polarisation des Lichts.

Auge in O, wenn der zweite Spiegel weggenommen ist, denGegenstand, von welchem jener Strahl ausging, in J doppeltgespiegelt sieht. Nach der angenommenen Stellung des Dop-pelspaths waren jene zwei auf J auffallende Strahlen in Ebenenpolarisirt, welche um-J-45° und — 45° gegen die Reflexions-Ebene geneigt sind , indem der gewöhnlich gebrochene Strahlin der Ebene des Hauptschnitts, der ungewöhnlich gebrocheneStrahl senkrecht gegen dieselbe polarisirt ist. In der angegebnenStellung bleibt der Doppelspath bei allen zunächst zu beschrei-benden Versuchen, aber dem Spiegel J giebt man nach undnach verschiedene Neigungswinkel gegen den einfallenden Strahl;der zweite Spiegel N O bleibt dagegen auf den Polarisations-winkel, der bei Biiewster’s Versuchen 56° betrug, gestellt.

Wir wollen nun zuerst auch den Spiegel J auf den Polari-sationswinkel gestellt annehmen, so nämlich , dafs die unterdiesem Winkel einfallenden Strahlen nach der Zuriickwerfunjidie Axe GE des Instruments durchlaufen. In diesem Fallesieht man im zweiten Spiegel, wenn seine Reflexions - Ebenemit der des ersten Spiegels zusammenfällt, beide Bilder gleich,oder beide aus dem Krystalle hervorgegangene und am erstenSpiegel reflectirte Strahlen w'erden gleich gut am zweiten zu-riickgeworfen , und diese Gleichheit bleibt, obgleich beide Bil-der zugleich an Glanz abnehmen, auch wenn man den zweitenSpiegel um die Axe des Instruments dreht, bis bei der Stellungauf 90° (wo beide Reflexions - Ebenen auf einander senkrechtsind) beide Bilder verschwinden. Hier also sind beide Strahlenbei ihrer Zuriickwerfung vom ersten Spiegel so polarisirt, dafsihre Polarisations-Ebene mit der ersten Reflexions - Ebene zu-sammenfällt. Die Neigung der beiden Polarisations - Ebenengegen die erste Zuriickwerfungs - Ebene ist von -J- 45° und— 45° auf 0° zurückgefiihrt. Zu einem zweiten Versuche stelleman den ersten Spiegel, während sonst alles ungeändert bleibt,auf 70° Einfallswinkel oder 20° gegen die Axe des Instrumentsgeneigt und lasse die zwei Strahlen so auffallen , dafs sie auchjetzt nach der Zuriickwerfung die Axe des Instruments durch-laufen, so erscheinen im zweiten Spiegel beide Bilder lebhaftund gleich, wenn seine Reflexions-Ebene mit der ersten Re-flexions-Ebene zusammenfällt; dreht man aber den zweitenSpiegel um die Axe des Instruments, so verschwindet das eineBild, wenn die Drehung bis 69° fortgerückt ist, und dann ist

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