730 Polarisation des Lichts.
Brechungsverhältnifs bei dem Uebergange in den zweiten Körper
ist, und man hat dann für beide Ilauptfälle u= — — t-^- >
’ i + 1 1 -f /.t
als Geltend fiir den senkrecht reflectirten Strahl, dessen Intensi-tat also durch f.----— ^ ausgedrückt wird, wie es Youjig und
\ 1 “i ^ /
anders
geordneten Schlüssen hergeleitet
Poisson aushaben 1 .
An diese Betrachtung der beiden Hauptfälle der ursprüng-lichen Polarisation lassen sich die Bestimmungen für andereFälle leicht anschliefsen. Es sey der Winkel der Polarisa-tions-Ebene mit der Einfalls - Ebene = a , so machen dieVibrationen der einfallenden Strahlen einen Winkel = 90° — amit der Einfalls - Ebene; man kann daher die Vibrationen zerle-gen nach der Richtung der Einfalls - Ebene und senkrecht aufsie. Jene erste Componente ist dem Sin.«, die letzte demCos. a proportional. War nun im reflectirten Strahle, der seineVibrationen in der Reflexions - Ebene machte,
Sin.2i — Sin. 2^
U Sin. 2i+ Sin. 2 1 ’
so wird dieser Werth hier
[ Sin. 2 i — Sin. 2 i' 1
— _ f Sin. 2 i — Sin. 2 i' )
| Sin. 2 i -f- Sin. 2i'j 1
Sin a
= — Sin. i
Tang. (i -
O
Tang, (i + i'j’und für Vibrationen senkrecht auf die Reflexions •
Sin. (i — i') .
in— Cos. a.
Sin. (i —i')
übe
Ebene gehtDa u in
Sin. (i-j-i'j *" ~ Sin. (i-f-i'J
beiden Fällen die wahre Geschwindigkeit der in Vibration ge-setzten Theile bedeutet, so ist das Quadrat der Geschwindig-keit, die aus der Zusammensetzung beider entsteht,
_Sin. 2 a. Tang. 2 (i — iQ
-J-Cos.
Sin. 2 (i — i')
Tang . 2 (i 4 . i') ‘ Sin. 2 (i + i'/
und dieses ist der Ausdruck für die Intensität des reflectirtenLichts.
38. Diese Betrachtungen führen auch auf die Aenderungder Polarisations - Ebene für den reflectirten Strahl. Wir fan-
1 Vergl. Art. Licht S. 362. 365.