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Durch spiegelnde Flächen.
Etwas Aehnliches bemerkt man an den Metallen , welche,wenn sie auch als Spiegel polirt sind , doch unter keinem Win-kel den Lichtstrahl ganz polarisiren, obgleich bei einer Stellungunter bestimmtem Winkel der zurückgeworfene Strahl sich alsam wenigsten zur Zuriickwerfung vom zweiten Spiegel geeignetoder als am besten polarisirt zeigt. Dieser Winkel, den manalso den Winkel möglichst vollkommener Polarisation nennenkann, ist für Stahl= 71° oder nach Brewster = 75°, für
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Quecksilber = 762 Grad, so dafs man für Stahl — = 2,9 oder
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nach Brewster = 3,73, für Quecksilber — = 4,17 oder, w r as
Herschee für noch richtiger hält, =5,0 annehmen miifste. BeimSelen fand Marx 1 den Polarisationswinkel = 67° lA’.
16. Wenn der Lichtstrahl auf beide zurückwerfende Ebe-nen unter dem Polarisationswinkel auffällt, so läfst sich die In-tensität des Lichtstrahls, welcher bei verschiedener Neigungder Reflexions-Ebenen gegen einander nach der zweiten Spie-gelung hervorgeht, durch
1 = A Cos. 2 y
ausdrücken, wenn y der Winkel ist, den die beiden Reflexions-Ebenen mit einander machen. Diese Formel entspricht erstlichden wichtigsten bisher betrachteten Erscheinungen. Ist nämlichdie zweite Reflexions - Ebene mit der ersten einerlei (welchesbei unserrn Instrumente statt findet, sowohl wenn beide Glas-Ebenen mit einander parallel sind und der zweite Spiegel in derDrehung um die Axe der Röhre auf 0° steht, als auch , wenndieser einen halben Umlauf gemacht hat und auf ISO 0 steht) , soist y = 0 oder = ISO 0 und die Intensität = A ; dagegen füry = 90 0 oder = 270°, wenn beide Reflexions - Ebenen auf ein-ander senkrecht stehn, ist die Intensität gleich Null, der zu-rückgeworfene Strahl verschwindet ganz. Was zweitens andereWerthe von y betrifft, so ist es allerdings schwer, die Intensitätdurch Versuche ganz genau abzuschätzen , aber die Formel ent-spricht auch da so gut, dafs wir allen Grund haben, sie fürrich-tiff zu halten.
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Nennen wir im Allgemeinen einen Strahl in einer bestimm-ten Ebene polarisirt, wenn er unfähig ist, in einer Zurückwer—
1 Scliweigg. Jahrb. XXXf. 16.