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7,2 (1834) Po - R
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13 u r c li .spiegelnde Flächen.

Einwirkung der Oberfläche abhängende Polarisirung geändertwerde, während die Brechung in der Glasmasse ungeändertbleibt. Er glaubte dieses dadurch bestätigt zu finden, dafs er aneinem Stücke Flintglas durch blofse Erwärmung den Polarisa-tionswinkel um 9° veränderte. Seebeck, hält indefs dafür, dafsmehr die mechanische Behandlung Ursache dieser Unnleichheitsey, indem Gläser, die ganz frisch und mit besonderer Sorgfaltpolirt waren , einen fast strenge mit dem Brec.hungsverhältnisseübereinstimmenden Polarisationswinkel hatten 1 .

14. Da dieses Gesetz offenbar für jeden einzelnen Farben-strahl statt finden wird, so kann nicht bei einem bestimmten Ein-fallswinkel alles weifse Licht vollkommen polarisirt seyn, und die-ses ist ein Grund, warum derpolarisirte Strahl bei der zweiten Spie-gelung nie ganz vollkommen verschwindet, sondern der weifseHimmel auch bei den richtigsten Stellungen beider Spiegel nichtvollkommen schwarz, sondern nur blauschwarz oder in einem demvollkommenen Schwarz sehr nahe kommenden Purpur erscheint.Indem man nämlich beide Spiegel auf den Winkel stellt, wel-cher der vollkommensten Polarisation der lichtvollsten Strahlenentspricht, entgehn die Strahlen, die gegen das Ende des pris-matifchen Farbenbildes liegen , der vollkommenen Polarisirung,nnd ein Theil von ihnen w r ird daher noch zurückgeworfen. Für

Flintglas, dessen Brechungsverhältnifs Fraunhofer = 1,628

für rothe, 1,671 für violette Strahlen, die beide ziemlichnahe den Glänzen des Spectrums lagen, angiebt, würden 58°27 und 59°6' die Polarisationswinkel seyn; für die lichtvollstenStrahlen würde also ungefähr 58° 40' der richtige Polarisations-winkel seyn , und wenn man beide Spiegel auf 5S° 27 ' stellte,so würden die gelben, grünen, blauen Strahlen im unpolarisir-ten Lichte vorwalten und das im zweiten Spiegel noch zurück-geworfene Licht der Wolken grünlich oder grünlich - blau seyn,dagegen würden die Wolken sich zum Roth hinneigend zeigen,wenn man die Spiegel auf 59° gestellt hätte. Arago sowohlals auch Bhf.wster hat diesen Erfolg bemerkt, der bei Kör-pern, welche das Licht stark zerstreuen, am auffallendsten ist;

1 Poggend. XX. 39. Vorrichtungen, um den Polarisationswinkclfiir verschiedene Substanzen zu finden, giebt Biot an. Traite' T. IV.p. 285.