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2 (1861)
Entstehung
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wunderliche Felsengruppen, düstre Fichtenwälderund hohe ernste Menschengestalten.

In unserer Literatur hat noch nie ein Dichterseine ganze Subjektivität, seine Individualität,sein inneres Leben, mit solcher Keckheit und sol-cher überraschenden Rücksichtslosigkeit dargestellt,als Herr Heine in seinen Gedichten. Da diestreng objektive Darstellung dieser ungewöhnlichen,grandiosen Subjektivität ganz das Gepräge derWahrheit trägt, und da die Wahrheit eine wun-dersam allbcsiegcndc Krast besitzt, so haben wirwieder einen Grund mehr ausgefunden, weshalbHcine's Gedichte bei den meisten Lesern einen sounwiderstehlichen Reiz ausüben. Aus dem Grundemachen Lord Byrons Gedichte in Englandso vieles Aufsehn; das Edinburgh-Review unddie Magazins und die ganze Kritikergilde schreit"Zeter!" und das lesende Publikum schreit "gött-lich!" Man hat noch außerdem zwischen HerrnHeine und dem sehr edeln Lord eine geheime