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1 (1861)
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sie halten in bedrängten Fällen solidarischzusammen, bringen Opfer, wenn die Corpora-kionsehre auf dem Spiele steht, und, wie ichhöre, errichten sie sogar Unterstützungsstifte fürheruntergekommene Standesgenossen.

Ich bin heute bitter, theurer Freund, undverkenne selbst jenen Geist der Wohlthätigkeit,den der neue Adel, mehr als der alte, an denTag gibt. Ich sage, an den Tag gibt; denndiese Wohlthätigkeit ist nicht lichtscheu und zeigtsich am liebsten im hellen Sonnenschein. DieseWohlthätigkeit ist bei dem heutigen Geldadel,was bei dem ehemaligen Geburtsadel die Herab-lassung war, eine löbliche Tugend, deren Aus-übung dennoch unsere Gefühle verletzte und unsmanchmal wie eine raffinirte Insolenz vorkam.

O, ich hasse die Millionaire der Wohlthätig-keit noch weit mehr als den reichen Geizhals,der seine Schätze mit ängstlicher Sorge unterSchloß und Riegel verborgen hält. Er beleidigt uns