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1 (1861)
Entstehung
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XXIX
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erkenne und sich ein richtiges Bild von ihm ver-schaffe, dazu dient vor Allem die Mittheilungseiner Correspondenz, die Veröffentlichung seinerBriefe, worin er wie in einem Spiegel erscheint,sein Bild treu und wahr abspiegelnd, unverzcrrt- und ungeschmeichelt, in rechtem Licht und Schatten.

U 'i Und warum soll der Lebende nicht zur vollen,

'' i b, i 5 ganzen Erkenntniß des Lebenden gelangen, son-^ , dem erst warten, bis dieser aus dem Zeitlichengeschieden? Warum soll der Mitwelt diese Cr-

. - kenntniß nicht werden, sondern der Nachwelt vor-

.d Lchr..- Ehalten bleiben? -

Allein und einzig von diesem Gesichtspunkte

^ aus, der jeder Anfechtung und jedem Tadel kühn

die Stirn bieten kann und darf, und mit Rücksichtauf diesen alleinigen Zweck muß die Veröffent-lichung von Briefen lebender und in jüngster Zeitverstorbener Zeitgenossen betrachtet werden, undman darf im Vertrauen auf die Reinheit der denMittheiler derselben dabei leitenden Tendenz ans

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