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erkenne und sich ein richtiges Bild von ihm ver-schaffe, dazu dient vor Allem die Mittheilungseiner Correspondenz, die Veröffentlichung seinerBriefe, worin er wie in einem Spiegel erscheint,sein Bild treu und wahr abspiegelnd, unverzcrrt- und ungeschmeichelt, in rechtem Licht und Schatten.
U '„i Und warum soll der Lebende nicht zur vollen,
'' i b, i 5 ganzen Erkenntniß des Lebenden gelangen, son-^ , dem erst warten, bis dieser aus dem Zeitlichengeschieden? Warum soll der Mitwelt diese Cr-
. - kenntniß nicht werden, sondern der Nachwelt vor-
.d Lchr..- Ehalten bleiben? -
Allein und einzig von diesem Gesichtspunkte
^ aus, der jeder Anfechtung und jedem Tadel kühn
die Stirn bieten kann und darf, und mit Rücksichtauf diesen alleinigen Zweck muß die Veröffent-lichung von Briefen lebender und in jüngster Zeitverstorbener Zeitgenossen betrachtet werden, undman darf im Vertrauen auf die Reinheit der denMittheiler derselben dabei leitenden Tendenz ans
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