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1 (1861)
Entstehung
Seite
XVII
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XVII

allein oder zugleich mit den von ihm geschriebenenAntwortbriefen, wie z. B. der Schiller-Goethe'sche Briefwechsel, worin Elfterermit allen seinen, dem großen Genius noch an-klebenden menschlichen Schwächen und Mängelnsonder Sonderung und Ausscheidung vor dasPublikum man entschuldige das Wort ge-schleppt wurde, während Goethe ans seinen eige-nen Briefen jede Makel sorgsam ausgemerzt hat,wodurch er in der Meinung der Welt in minderstrahlendem Lichte erschiene. Sein Bild tritt da-her nicht in seiner reinen Gestalt und nach sei-nem wahren Gehalte dem Blicke des Lesers ent-gegen, während Schiller im Contersei seiner Briefesich mit allen Flecken und Fleckchen, Warzen undWärzchen getreu abspiegelt.

Der vierte Fall der Briefpublication ist,wenn sie durch Angehörige, Verwandte, Erbendes Briefstellers geschieht; der fünfte, wenn derBriefempfänger die Briefe seines Correspondenten