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Mul tiplic ator.
der Schenkel zeigte einen solchen erst, als sie unter 1 Par.Zoll herabgekommen war. Bei gleichen Elektromotoren wächstdie Tragkraft mit dem Gewichte des Eisens, bei stärkeren ha-ben die convexen Anker einen Vorzug vor den flachen, beischwächeren ist es umgekehrt; auch wird, hauptsächlich beistarken Elektromotoren, die Tragkraft durch stärkere Ankervermehrt. . Kupferdrähte erzeugten weit stärkere Magnete alseiserne, und wenn Moll 1 das Gegentheil fand, so lag die-ses ohne Zweifel an sonstigen Umständen, vermuthlich an derIsolirung, da es vortheilhaft ist, das zu magnetisirende Eisenmit Seide zu umwickeln. Uebrigens haben nicht blofs An-dere, sondern es hat auch Dal Negro bei diesen seinenVersuchen die bessern Leitungsfähigkeiten des Kupfers überdas Eisen dargethan , so wie auch den minder bekannten undwohl noch zweifelhaften Satz, dafs die Hufeisen nicht beiderersten, sondern erst bei den folgenden Magnetisirungen diegröfste Tragkraft erhalten.
Bei den Multiplicatoren verdient noch ein Apparat er-wähnt zu werden, welcher durch Sturgeon' sehr sinnreichdem bekannten Rotationsapparate von FarAoat nacbgebildetis. worden ist 2 . Dieser besteht aus einem runden Stabe weichen Ei-lsens aa, untpn in einem hölzernen Fufse und oben in diehölzerne Schale b b eingekittet. Die inwendige Seite derSchiissel und des in ihr hervorragenden Stabes ist mit Fir-nifs überzogen. Ein mit Seide umsponnener oder sonst iso-lirter Draht ist um den Eisenstab gewunden , sein oberes po-lirtes und amalgamirtes Ende c reicht in das Quecksilber inder oberen Schale, sein unteres, auf gleiche Weise zugerich-tetes, trägt ein kleines hölzernes Schälchen mit Quecksilber.Im Rande des obern Gefäfses ist der rechtwinklig gebogeneTräger eines zweiten Schälchens g mit etwas Quecksilber an-gebracht, aus welchem der oben amalgamirte, unten aberblank geschabte und umgebogene Draht f herabgeht, woranein zweiter h mit seiner amalgamirten Spitze in das Queck-silber der Schale reichender hängt. Werden die beiden En-den einer einfachen Volta’schen Kette in das Quecksilber der
1 Poggendorff Ann. XXIV. 636.
2 Ans Philos. Mag. and Annals. T. Xf. p. 194. in Poggendorff'sAnn. XXIV. 632. Vergl. Elektromagnetismus. Bd. III. S. 563.