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6,3 (1837) Me - My
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Multiplicator.

lichen Kette durch beide um einander geschlungene Drähte inentgegengesetzter Richtung strömen läfst, wobei man zuerstdurch Benutzung des einen und dann des andern einzelnenDrahtes die Integrität beider und dann, da beide in ihrerWirkung gleich seyn müssen, die Lage der Windungen, pa-rallel dem magnetischen Aequator, prüfen kann, wenn die ent-gegengesetzten Wirkungen einander aufheben und die Ma-gnetnadel ruht, nachdem zuvor die einzelnen, in entgegenge-setzten Richtungen durchströmten Drähte gleiche Abweichun-gen im entgegengesetzten Sinne gegeben haben.

Die Dimensionen des Instrumentes dürfen nicht grofsseyn, wenn es grofse Empfindlichkeit haben soll. Weil aberdann nicht hinlänglich kleine Theile des Kreises erkennbarsind, so ist an dem Zeiger bei eine Scheibe angebracht,auf deren unterem Rande an beiden Seiten sich eine Theilungbefindet, und wenn man dann statt der Glasscheibe PI einenSpiegel wählt und die Scheibe schräg stellt, so fällt die Thei-lung auf ihrem Rande mit der des Kreises zusammen und bil-det einen Nonius 1 . Diese Scheibe und zugleich auch die In-clination der Nadel kann durch die willkürlich zu verlän-gernde Spitze K balancirt werden. Durch Drehung der RöhreD in ihrer Plülse zuerst nach der einen und dann nach derentgegengesetzten Seite und der dabei gemessenen Abweichun-gen der Nadel läfst sich auch der Einfiufs der Torsion desFadens beseitigen, auch kann der Luftzug durch einen Glas-kasten oder einen Glassturz abgehalten werden. Bei der An-wendung dieses Multiplicators ergiebl es sich, dafs für dieAbweichungen bis zu 30° die Tangenten der Abweichung derNadel den wirkenden elektrischen Strömen proportional sind,und dieser Apparat würde also als genauer Elektrometer die-nen können , wenn man ein bestimmtes Mafs der Stärke ei-nes elektrischen Stromes als Norm auffinden könnte.

Die Oscillationen der anCoconfäden oder Seidenfäden aufge-liangenen einfachen und doppelten oder mehrfachen Magnetnadelnsind ausnehmend störend und verlängern die Beobachtungen

1 Um gröfsere Grade zu erhalten, könnte man auch den ge-theilten Kreis vergröfsern und die verlängerte Spitze k als Zeiger ge-brauchen.