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Materie.
ihr Aggregatzustand unterschieden, indem sie entweder festoder tropfbar flüssig oder gasförmig sind, worüber bereits ineigenen Artikeln gehandelt worden ist 1 . Auf gleiche Weiseunterscheidet man ihre Dichtigkeit, DlasliciliH , Härle, Po-rosität und Sprödigkeit, welche gleichfalls einzeln zur Unter-suchung kommen. Wenn wir aber die Materie im Allgemei-nen , und insofern die verschiedenartigen Körper aus ihr ge-bildet werden, in nähere Betrachtung ziehn, so gelangen wirbald zu der Ueberzeugung, dafs der Grund zur Bildung die-ser Körper überhaupt und zur Erzeugung dieser verschiede-nen Eigenschaften derselben nicht in der Materie an sich lie-gen kann, sofern diese blofs das Raumerfüllende ist und da-her die beiden einzigen nothwendigen Eigenschaften, Aus-dehnung und Undurchdringlichkeit, haben mufs, sondern dafsnothwendig gewisse Kräfte vorhanden seyn müssen, welchediese Vereinigung der Materie zu Körpern und die verschie-denen Eigenschaften und Veränderungen der letztem be-dingen.
Wenn wir von der eben untersuchten Lebenskraft abstra-liiren, welche nicht einmal ganz in das Gebiet der Physik ge-holt, und zugleich zugestehn, dafs das Erkennen der Materieund ihrer Eigenschaften nicht a priori möglich, sonderndurch Anschauung gegeben ist, so müssen wir die Frage zubeantworten suchen, welche Kräfte wir nach richtiger Erfah-rung zur Erklärung der verschiedenen Erscheinungen in derNatur der Materie beizulegen haben. In dieser Beziehung istaber unsere Kenntnifs sehr mangelhaft. Als ausgemacht läfstsich zuerst annehmen, dafs eine allgemeine Kraft der Anzie-hung existirt, welche wir bei allem Materiellen wahrnehmen 2 ,ohne dafs wir jedoch darüber zu entscheiden vermögen, obdiese Kraft der Materie ihrem Wesen nach nothwendig eigenist, oder ob sie als ein Flinzugekommenes zu betrachten seynmag. Diese Frage, ebenso wie die durch eine Menge von Er-scheinungen gleichfalls herbeigeführte andere, nämlich ob eseine ihr entgegengesetzte ebenso wesentliche Abslofsungskraftgebe 3 , um zu verhindern, dafs nicht alle Blaterie in den
1 Vergl. Festigkeit, Flüssigkeit und Gasform,
2 Vergl. Anziehung.
3 Vergl. Ahslofsung.