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6,2 (1836) Ma
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letztem Falle durch ein gekrümmtes lind in ein anderes Gefafsmit Wasser geleitetes Rohr für die Wirkung der ungleichenAusdehnung durch Wärme gesorgt war) Monate und Jahrehindurch den verschiedensten Einflüssen der Wärme und desJjichts ausgesetzt, allein die Früchte quollen blofs anfangs et-was und blieben dann unverändert, der Leim und die Stärkeaber vereinigten sich allmälig zu einer in der Mitte des Was-sers schwimmenden, etwas dichtem Masse, aber alles ohne eineSpur von Vegetation oder thierischem Leben. Am auffallend-sten aber war das Verhalten eines Glases mit eingeschmirgel-tem Stöpsel, worin sich bis zur Llälfte gefüllt etwas in de-stillirtem Wasser gekochtes und in vielem kalten nachher di-Jnirtes Stärkemehl befand; die Hälfte des Glases füllte at-mosphärische Luft. Dieses Glas wurde auf gleiche Weise,als die eben genannten Präparate, behandelt und endlich nachetwa 18 Monaten in einen blofs mit Drahtgitter verschlosse-nen Schrank eines im Winter geheizten Zimmers gesetzt, bisetwas über zehn Jahre nach dem Anfänge des Versuches derInhalt zur nähern Untersuchung kam. Das Wasser war schwachtriibe, ohne irgend ein Häutchen an seiner Oberfläche, dieStärke aber hatte sich in der Mitte des Wassers zu einer Artvon schleimiger Masse vereinigt, welche färb- und geruch-los in der Mitte am dichtesten war und von da aus sich inregellosen stumpfen Spitzen ausbreitete. Die ziemlich zähedichtere Masse war für grofse Vergröfserungen zu dick, dieEnden der Spitzen aber glichen Irappant Bündeln sehr feingehechelten Flachses, so dafs hiernach die Wirkung anzie-hender Kräfte unverkennbar war; aus allen Versuchen aberlnufs ich die Folgerung ableiten , dafs ohne freien Zutritt deratmosphärischen Luft selbst organische Substanzen auch untersonst günstigen Bedingungen kein vegetabilisches oder anima-

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lisches Leben zu erzeugen vermögen.

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29) Das Wechselverhältnifs zwischen den Vegetabilienund Animalien , vermöge dessen die ersteren IvohlenstofF auf-nehmen und SauerstolFgas frei machen , während die letztem

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aus beiden die Kohlensäure wieder erzeugen, ist oben bereitserwähnt worden. Riicksichllich des Verhaltens der Materie inbeiden ergeben viele mit einem grofsen Mikroskop von Plösslim Sommer 1830 absichtlich zur Aufklärung dieser AufgabeVon mir angestellte Beobachtungen der Hauptsache nach Fol-VI. Ed. A a a a a

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