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6,2 (1836) Ma
Entstehung
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Materie.

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wäre dann zwar nicht das Wesen, aber mindestens doch dieUrsache der stets fortdauernden Belebungen angegeben. Esfragt sich dann aber weiter, wie ursprünglich das Leben ent-standen seyn möge; aber diese Untersuchung verliert sich sotief in das dunkle Gebiet des Hypothetischen und erhält sounbedeutend weniges Licht durch die Erfahrung, dafs es sichkaum der Mühe lohnt, sie weiter zu verfolgen. Man könnteannehmen, die lebenden Vegetabilien und Animalien seyen vonAnfang an auf unserm Planeten anwesend gewesen. Hiermitwäre dann ihr Ursprung zwar nicht erklärt, inzwischen müfs-ten wir hierbei berücksichtigen, dafs wir uns hinsichtlich un-serer Erde und der ganzen Natur in gleicher Unwissenheit be-finden. Es streitet jedoch hiergegen die Erfahrung , dafs inden ältesten Theilen unserer Erde sich gar keine Ueberreste,weder der Pflanzennoch der Thierwelt befinden. Verfolgen

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wir diesen einzigen vorhandenen Fingerzeig weiter, so gehtaus den geologischen Untersuchungen hervor, dafs nur dienormalen oder die geschichteten Felsarten thierische oder ve-getabilische Versteinerungen einschliefsen, die abnormen odermassigen dagegen enthalten keine Petrefacten; jene sind nep-tunischen, diese vulcanischen Ursprungs. Die ältesten fossilenReste organischer Körper, Zoophyten, Schalthiere, Abdrückevon Palmen und von baumartigen Fahren, finden sich in derGruppe des Uebergangskalkes , der Grauwacke und des Thon-I schiejers. Sie bestehn theils nicht mehr in der Reihe jetzt1 lebender "Wesen , oder zeigen sich sehr verschieden davon,theils findet man aber, wenn nicht Uebereinstimmung, dochwenigstens Annäherung zu manchen noch vorhandenen For-men. Mit abnehmendem Alter der Felsmassen wächst dieMenge der Tetrefacten. So begegnen wir in der Steinkohlen-gruppe neben sparsam verbreiteten fossilen Thierresten zahl-losen Ueberbleibseln vegetabilischer Substanzen, oft durch rie-senhaften Wuchs ausgezeichnet, welche eine bereits entwickelteLandvegetation darthun und nach Arten und Gattungen denPflanzen zwischen den Wendekreisen näher stehn, als denenunserer Zone, z. B. Calamitten, Sigillarien, Lepidodendren u. s. w.Die nämlichen Gattungen sind in den entlegensten Gegenden,wo jetzt ganz andere Pflanzen Vorkommen, vorhanden, die Artendagegen zeigen sich öfter verschieden, so dafs sie rücksicht-lich ihrer klimatisch geographischen Verbreitung den nämlichen

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