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6,2 (1836) Ma
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1445
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Materie.

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Kleinste hiervon, nämlich der Wasserstoff, als Einheit ange-nommen, so ist das Atom Sauerstoff = 8, und ebendieseGröfse geht aus der Vergleichung anderer einfacher Verbin-dungen hervor. Es enthalten nämlich 100 Schwefelwasser-stoffgas 5,9 Wasserstoff auf 94,1 Schwefel; dieses giebt nahegenau das Verhältnis 1:16, welche letztere Zahl dann dieGewichtszahl des Schwefels wäre. Wird diese Bestimmungals richtig beibehalten, so giebt 1 Atom Schwefel = 16 mit 2Atom Sauerstoff = 16 die schweflige, mit 3 Atomen = 24 dieSchwefelsäure. Das Atomgewicht des Bleies wird in einfach-ster Zahl = 104 gesetzt, weil 1 Atom Blei = 104 mit 1Atom Sauerstoff = 8 das gelbe Bleioxyd giebt; aber dannenthält das rothe Bleioxyd auf 1 Atom Blei = 104 von Sauer-stoff = 1,5 X 8 = 12, was nach atomistischer Ansicht un-möglich ist, weswegen auch Davy und Beiizelius das Atom-gewicht des Bleies = 208 setzen, welches dann im gelbenOxyd mit 2 Atomen Sauerstoff =16, im rothen mit 3 Ato-men = 24 und im braunen mit 4 Atomen = 32 verbundenwäre. Die beiden genannten Gelehrten haben auch das Atom-gewicht des Sauerstoffs = 100 gesetzt, wonach dann das desWasserstoffs = 6,25 wäre. Man mag indefs diese Bestim-mungen wählen, wie man will, so kommt man allezeit aufdas Resultat zurück, dafs die Atome der einfachen Körper einungleiches Gewicht haben, denn wenn wir nur bei den ge-wählten Beispielen stehn bleiben, so wäre es doch gar zu un-natürlich anzunehmen, dafs mit 1 Atom Wasserstoff allezeit8 Atome Sauerstoff oder mit 1 Atom Sauerstoff 104 AtomeBlei vereinigt seyn sollten, welches letztere Verhältnifs sichjedoch hiernach auf 1 zu 13 reduciren würde, aber dennochallezeit höchst unwahrscheinlich bliebe i .

26) Darf man es hiernach als entschieden annehmen, dafsdie Atomengewichte der einfachen Körper ungleich sind , undzwar nach den mitgetheilten Angaben in einem sehr hohenGrade 2 , so müssen sie entweder bei gleicher Gröfse ungleich

1 Es nuifs der Chemie überlassen werden, die Zahlengröfsen dereinzelnen Atomengewichte mit diesen allgemeinen Forderungen derPhysik in Einklang zu bringen.

2 Sie differiren von dem des Wasserstoffs ss 1 bis zu dem desUran = 217.

VI. Bd.

Zzzz