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Magnetismus.
mengesetzten achtseitigen Quadraten (also mit 16 Abtheilungender Seite des grofsen) bestand, entdeckte Is. Daldy einigeunrichtige Zahlen, eine Beschreibung des letztem würde aberhier zu weit führen 1 .
M.
M a g n e t i s m u s.
Ma gnet- Magnes ; Ai man t; JLoadstone, Bla-gnet.
Ein Eisenerz , welches die Eigenschaft besitzt, Eisen an-zuziehn. Den Namen Magnet ([ictyvrfvrjg) leitet man von derStadt Magnesia in Lydien, unweit dem heutigen Smyrna, her,wo dieser Stein zuerst gefunden worden sey 2 . Bei Platound Tiieoi’ihiast kommt er unter dem Namen des JJeracli-schen Steins vor, weil jene Stadt auch Heraclea geheil’senhabe; eine Benennung, die jedoch noch einem halben Du-tzend anderer Städte gegeben wurde. Plinius 3 spricht ganzbestimmt von der Anziehung in die Ferne und vom Festhal-ten des Eisens am Magnetstein: „Trahitur ferrum a Ma-
gnete , domitrixque illa rerum omnium materia ad inane ne-scio quid currit atque , ut propius venit , assistit ieneiurqueet complexu haeret.“ Noch vollständiger äufsert sich Lucitii-tius 4 über die Fortpflanzung der anziehenden Wirkung durchsEisen , indem fünf und mehrere eiserne Ringe einander gleicheiner Kette tragen , über abwechselndes Anziehn und Absto-fsen , über den Durchgang der magnetischen Kraft durch eher-ne Schalen, und er macht darauf aufmerksam, dafs dieser Steinweder andere Metalle noch PIolz anziehe. Weiter jedoch gingdie Kenntnifs der Alten nicht; sie unterschieden die Magnet-steine nach ihrem Fundort, ihrer Stärke und Farbe, und ge-
1 Zur Literatur dienen aufser den bereits genannten Werkenvon Moxtucla, Huttok und Mollweide noch Ferocsos Tables andTracts. 1771. 8. p. 318. und IIuttox Hecreations in Mathematics audnatural philosophy. 1803. 4 T. 8.
2 <)uem magneta vocant patrio de nomine Graii, sagt Lucretiusde rerum nat. L. VI. v. 908.
3 Hist. Nat. L. XXXVI. c. 16.
4 Lucret. L. VI. v. 910 — 916. 1040 — 1060.