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2 (1844)
Entstehung
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Berlin — Breslart .

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zwei Durchschnitte. Der nördliche hat einen Durchschnitt vonOst nach West; in ihm ist jetzt das kleine Mittagsfcrnrohr derallen Sternwarte, von Oertling mit einem genauem Kreise undmehrern anderen Einrichtungen zur leichtem und sichern Be-wegung und Feststellung versehen, aufgestcllt. Der südlicheFlügel ist für die kleinen beweglichen Fernröhre und Messin-strumente bestimmt. Grosse leicht zu öffnende Fenster gewäh-ren eine sehr freie Umsicht. Der ^westliche Flügel enthält dieWohnungsräume für den Director und seinen Gehilfen. Dasganze Gebäude, ohne durch eine zu grosse Ausdehnung dieBenutzung seiner einzelnen Theile zu erschweren, oder etwasUebcrfliissiges zu enthalten, scheint den Bedürfnissen der jetzigenAstronomie sehr zu entsprechen. Die Berliner Sternwarte be-sitzt seit ungefähr 1836 auch einen ausgezeichneten Refractor,an Grösse ganz gleich dem bekannten Dorpater. Endlich er-laubte auch der grössere freie Raum neben der Sternwarte nochein besonderes Häuschen für magnetische Beobachtungen, nachdein Muster der Göttinger Anlage, hinlänglich entfernt von je-dem andern Gebäude herzustellen. Seit dieser Zeit haben Enckeund dessen, seit dem Jahre 1838 beigegebener Gehilfe Galleregelmässig angestcllte Beobachtungen geliefert, und die Berli-ner neue Sternwarte gehört also jetzt zu den besten und (hä-tigsten. — Die nördliche Polhöhe derselben beträgt 52°50'16' / ,0und die östl. Länge von Ferro 31°3'50",0 oder 0 St. 44'14 / ',0östlich von Paris.

Die Sternwarte zu Bologna ist eine der ältesten inItalien. Seit dem Jahre 1801 war Ciccolini mit einem Ge-halte von 2000 Francs angestellt, so wie auch Pietro (Ja-turegli, welcher astronomische Ephemeriden herausgegeben.Letzterer war noch im Jahre 1822 als Astronom thätig. (Pi-azzi hatte bekanntlich früher den Ruf zur Anstellung als Di-rector der Sternwarte ausgeschlagen.) Ein Thcil der Instru-mente war früher die Hälfte des C a g n o 1 i’schen Besitzthums.— Die Länge von Bologna ist 29° V 15“, und die nördlicheBreite 44°29'56“.

Die Sternwarte zu Breslau erhielt im Jahre 1819 ausMünchen ein Heliometer, zu dessen Aufbewahrung schon vor-