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2 (1844)
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Sternwarten und Astronomen.

gebraucht werden, zumal es auch sehr schwer (11 Centner)war, der Kusshoden Schwankungen zeigte und die Fenster keinegrosse Höhe besassen. Die Polhöhe der Sternwarte betrug52°31'12",5 und die Dange 44'14" in Zeit östlich von Paris,Bode (geh. zu Hamburg d. 19. Jan. 1747) war seit vielen Jah-ren Director, feierte den 1. Juli 1822 sein 50jähriges Amtsjubi-läum und starb am 23. November 1826. Encke (geb. den 23.September 1791 zu Hamburg), früher Vicedireetor der SternwarteSeeberg, ward Bode’s Nachfolger.

Dass aber die Sternwarte den Forderungen der neuernAstronomie nicht mehr genügte, war zu einleuchtend. Wasgeschehen konnte, hatte wirklich Bode bei dem letzten Umbauder Sternwarte ganz zweckmässig angeordnet. Es mussten mit-hin neue Instrumente angeschatrt und eine neue Sternwarte er-baut werden.

Die neue Sternwarte zu Berlin. Im Jahre 1828 be-fahl der König von Preussen, durch die oben angegebenen Um-stände und namentlich durch die Vorstellungen A. v. Humboldtsbewogen, die Anlegung einer neuen Sternwarte und die An-schaffung eines grossen Meridiankreises. Letzterer ist vonPi stör und Schick verfertigt, und nur das Objcclivglas desfiinffüss. Fernrohrs aus München. Encke wählte für die zuerrichtende neue Sternwarte einen Platz innerhalb der Stadtnahe an ihrer südlichen Begrenzung, von 1000 □Ruthen freiemFlächenraum, 465tJ- Ruthen südlich und 291- Ruthen östlich vonder alten Sternwarte entfernt. Der Grund ward im Herbste 1832,die Hauptmauern 1853 gelegt, der innere Ausbau 1834 begon-nen, im Jahre 1835 die Drehkuppel aufgesetzt und zu Endodieses Jahres das Ganze vollendet. Die neue Sternwarte, vomOberbaudirector Schinkel ausgeführt, bildet ein Kreuz. Indem Dnrchschnittspunkte der Hauptrichtungen steht das Mün-chener Fernrohr unter einer Drehkuppel von 22 F. Durchmesser.Rings um die Kuppel läuft ein freier Umgang von 10 F. Breitezur Aufstellung kleinerer Instrumente und zu Beobachtungen imFreien, lin Innern des Gebäudes entspricht diesem Umgang eingewölbter Gang, der die Eingangsthiiren zu den vier Flügelnenthält. Drei dieser letztem enthalten die Beobachlungsräume.Der .südliche ist für die Meridianiustrumenle bestimmt und hat