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2 (1844)
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Astronomische Geographie,

sein Orte, und fand sehr nahe übereinstimmend die Länge des

Pendels = 59,04568 engl. Z.

11) Auch in Paramatta unter 55° 48'45'' S. U. und 151°0' 15" 0. L, von Greenwich, beobachtete Brisbane ein Ka-ter’sches Pendel, und vernnlasste auch Dunlop zu einer Beihevon Beobachtungen, beide um so wichtiger, je seltener damalsnoch solche Messungen auf der südlichen Halbkugel waren.Brisbane fand die Länge des Secundenpendels in Paramatta== 59,07696 e, Z., welches mit Katers Messung in London

verglichen die Abplattung ? -, mit der zuUnst aber — -- —,

ÄuOjöi OU(3.9 o

giebt. Dunlop fand durch die Vergleichung mit London

mit Unst —

291,85’ . 501,09'

12) Goldingham war einer der ersten, weicherein re-gulirtes Kater’sches Pendel mit nach Madras nahm. Ausden Schwingungen desselben dort unter 15° 4' 9",1 N. B. be-rechnete er die corrigirte Länge = 59,026502, welche Grössemit der von Kater für London gefundenen verglichen die Ab-

plattung — giebt

Werden zuerst die Pendelmessungen für sich allein alsMittel zur Bestimmung der Abplattung näher beleuchtet, so fol-gen aus den gegebenen Uebcrsichlen und aus demjenigen, wasSabine in seinem Werke mitgethcilt hat, zunächst nach-stehende Schlüsse;

1) Vor allen Dingen müssen viele und weit von einanderabstehende Beobachtungen in Rechnung genommen werden,wenn man ein nahe richtiges Resultat erhalten will, Diesesergiebt sich insbesondere aus der Grösse der Abplattung, welchedie über kürzere Bogen ausgedehnten einzelnen Beobachtungs-reihen geben. — 2) Vor allen Dingen muss bei den Beob-

achtungsarten für Pendelschwingungen die geognostische Be-schaffenheit des Ortes genau beachtet, und entweder mit inRechnung genommen werden, oder cs müssen aus gleichenBreiten gleich viele Beobachtungen über schwererem und leich-■£

1 . Phil. Trans. 1. p. 167 .