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2 (1844)
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Astronomische Geographie.

bergen und Grönland zu beginnen. Die Resultate dieser büclistschätzbaren Versuche sind seitdem mannigfach benützt worden.

Indessen halten sich v. Linden»u *) und Matthieu be-müht, ältere Originalbeobaehtung'en'so viel als möglich, na-mentlich wegen der hygromctrischen Einwirkung auf diehölzerne Pendelstange, zu corrigiren, und die so verbessertenYVerthe nach der Methode der kleinsten Quadrate zu beroch-

J

nen. Matthieu fand für die nördliche Hemisphäre —

o2,r 2

und

I

v. Lin den au —— , jener für die südliche Halbkugelo24,6

Dass es zuverlässig

„ und dieser —-- als Abplattung,oll,5 310,6

sein sollte, von dieser Verschiedenheit einen Schluss auf dieungleiche Gestalt beider Erdhälften zu machen, wurde jedochdurch spätere Erfahrungen widerlegt.

1) Unter den genauem, zur Entscheidung allerdings geeig-neten, Beobachtungsreihen steht die neuere französische billigoben an. Nimmt man zuerst nur die in Frankreich selbst (zuFonnentera 1 2 ), Figcac, Bordeaux, Clermont, Paris und Dün-kerque) Angestellten so, wie sie Matthieu 3 ) berechnet

hat, so findet sich die Abplattung - A .

offenbar fehlerhafte Beobachtung von Figeac weg, so kommt

i

Nachher setzte Biot allein die Beobachtungen bis

Lässt man aber die

292,89

über Frankreich hinaus fort, verglich das angewandte Pendelmit dem von Kater gebrauchten, und vermehrte die erhaltenenBestimmungen noch durch die zuFortLeith und auf der schot-tischen Insel Unst erhaltenen. So batte nun Biot 8 Bcstim-

1. Monaft. Corr. XXV. S. 467 u. 572.

2. Die Länge des einfachen Secnndenpeiulels auf Fonnentera ward= 0,7412061 Meter gefunden. Mit Begründung auf die sehr sorgfäl-tige Bestimmung, welche Bor da für Paris gemacht, giebt, die Theorie

0,7411445 Meter, was nur -L Linie von der Beobachtung dillerirt.äi

3. Conn. d. T. ISlß p. 330. Sur les e.vpcriences du pendule, [ailcspnr les navigaleurs espagnuls cn di/ferens points ■ du globe.